Warum Inhaus einen guten Grund zum Feiern hat

Markt / 29.05.2021 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Warum Inhaus einen guten Grund zum Feiern hat
Zentrum des grenzüberschreitenden Unternehmens ist Hohenems, wo sich der größte Bäderpark der Bodenseeregion befindet. FA/NAM

Positive Bilanz zum Jubiläum des Heizungs- und Sanitärgroßhändlers Inhaus.

Hohenems Durch die Zusammenführung der drei Heizungs- und Sanitärgroßhändler Ulmer, Pircher und SFS wurde am 1. Juni 2001 der Start für eine regionale, aber grenzüberschreitende, Erfolgsgeschichte gesetzt. 20 Jahre später bauen 230 Mitarbeiter die Marktposition in Vorarlberg und in der Schweiz aus und erwirtschaften zusammen 68 Millionen Euro Umsatz, geringfügig weniger als 2019 (-1,7 Prozent).

Robert Küng, der seit Beginn Inhaus-Geschäftsführer ist, sieht die Gründer-Vision umgesetzt: „Einzigartig an dieser Kräftebündelung war, dass nicht Effizienzsteigerungen oder Kosteneinsparungen im Vordergrund standen, sondern eine Leistungsausweitung, ein größeres Investitionspotential zur Sicherung der Arbeitsplatzqualität und der verbesserte Service für unsere Installateur-Partner und Endkunden.“

Positive Umsatzentwicklung

In den 20 Jahren ist Inhaus kontinuierlich gewachsen. Der Umsatz wurde von 31 Millionen Euro im Jahr 2001 auf 68 Millionen Euro gesteigert. Ebenso hat sich die Zahl der Mitarbeitenden mehr als verdoppelt: Gestartet wurde mit 103, heute werden 230 Menschen beschäftigt. Erfreulich sei, dass sich die Eigenkapitalquote in den vergangenen 20 Jahren mit aktuell 63 Prozent verdreifacht hat. Dies zeige, wie gesund die Firma im Land und der Schweiz verankert ist.

Klare Signale setzt Inhaus für die Zukunft: Von den 8,5 Millionen Euro Gesamtinvestitionsvolumen für 2021 werden zwei Millionen für die CO2-Reduktion eingesetzt. Gerade werden Lkw auf Biogas und die Pkw-Flotte auf E-Motoren umgestellt, die Photovoltaikanlage vergrößert und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Diese Maßnahmen haben bereits dafür gesorgt, dass der CO2-Austoß halbiert wurde und jetzt bei 500 Tonnen pro Jahr liegt. 6,5 Mill. Euro fließen in Technologie und Logistik.

In die digitale Zukunft werden  rund 800.000 Euro investiert. Küng: „Wir setzen sowohl auf Online-Tools als auch auf das Service und die Dienstleistung durch analoge Beratung. Es handelt sich hier weniger um ein Entweder-oder, als vielmehr um ein Sowohl-als-auch von technischem Know-how und persönlicher Beratung. Bestes Signal hierfür sei die Tatsache, dass Inhaus ein Drittel aller Vorarlberger E-Commerce Lehrlinge ausbildet, so Küng.

Inhaus GmbH

Gegründet 1. Juni 2001

Geschäftsführer Robert Küng

Mitarbeiter 230

Umsatz 68 Millionen Euro

Eigenkapitalquote 63 Prozent

Standorte 9 (Verwaltungs- und Logistikzentrum, sowie Bäderpark in Hohenems, 5 Shops in Bregenz, Hard, Dornbirn, Hohenems, Rankweil, Bäderpark in St. Gallen, 2 Shops in St. Gallen und Au)

Ausstellungsfläche 3700 Quadratmeter

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