Betrug bei Investments via Internet nimmt zu

Markt / 05.01.2022 • 19:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
FMA-Vorstand Ettl: Vor der Investition Anbieter überprüfen. APA
FMA-Vorstand Ettl: Vor der Investition Anbieter überprüfen. APA

Zahl der Investorenwarnungen 2021 auf 112 gestiegen.

Wien Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat im Jahr 2021 112 Investorenwarnungen veröffentlicht. Das ist um ein Drittel – beziehungsweise 28 Investorenwarnungen – mehr als 2020. Ein Großteil der Warnmeldungen (81) betraf betrügerisch tätige Handelsplattformen, auf denen Dienstleistungen in Zusammenhang mit Finanzprodukten wie binären Optionen und Differenzkontrakten sowie mit Krypto-Assets angeboten wurden. Insgesamt bewarben mehr als 70 Prozent aller Anbieter, vor denen die FMA warnte, neben traditionellen Finanzprodukten auch Krypto-Assets. Wie bereits in den Vorjahren gab es auch im vergangenen Jahr einige Fälle, in denen sich sogenannte „Clone Firms“ fälschlicherweise als konzessionierte Unternehmen ausgaben.

„Wir empfehlen Anlegenden, vor einer Investition auf der FMA-Website zu überprüfen, ob das betreffende Unternehmen über eine Konzession der FMA verfügt und ob die FMA bereits vor dem Unternehmen gewarnt hat“, so der Vorstand der FMA Helmut Ettl und Eduard Müller. Es sei außerdem ratsam, vor einem Investment im Internet zu recherchieren, ob andere Geschädigte vor der Firma warnen.

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