Stahlbauer will in Vorarlberg wachsen

Markt / 11.01.2022 • 22:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Manfred Ammann ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer. FA
Manfred Ammann ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer. FA

Volle Auftragsbücher beim Stahlbauunternehmen Biedenkapp.

Dornbirn, Wangen Die österreichische Tochterfirma des deutschen Stahlbauunternehmens Biedenkapp in Dornbirn erwartet auch für das Geschäftsjahr 2022 eine zweistellige Wachstumsentwicklung. Wie der nunmehrige Geschäftsführer Manfred Ammann erklärt, rechne Biedenkapp Österreich heuer mit einem Auftragsvolumen in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Seit der Gründung der Tochterfirma Biedenkapp Stahlbau GmbH im Jahr 2017 sei Biedenkapp hierzulande stets zweistellig gewachsen. Biedenkapp war auch schon vor der Gründung der Tochterfirma in Österreich tätig.

Zu den aktuellen Aufträgen des Unternehmens gehören etwa der Neubau des Bühnenbildes der Bregenzer Festspiele sowie zwei Erweiterungsetappen am Landeskrankenhaus Feldkirch. Dazu kommt die Erweiterung des Rotkreuzcampus in Lustenau.

In den kommenden Jahren möchte Biedenkapp die Präsenz in Vorarlberg und Österreich sukzessive ausbauen, so Ammann. Dazu gehöre mittelfristig auch der Betrieb eines eigenen Produktionsstandortes in Vorarlberg. Der Hauptsitz von Biedenkapp befindet sich in Wangen im Allgäu. Das Unternehmen besteht seit 75 Jahren. Neben Dornbirn gibt es auch einen Standort in Rheineck in der Schweiz. Insgesamt werden in der Gruppe rund 120 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vorjahr belief sich die gesamte Betriebsleistung auf 34,7 Millionen Euro.

Geschäftsführerwechsel

Manfred Ammann arbeitet seit 2014 bei Biedenkapp. Seit der Gründung der Österreich-Tochter im Jahr 2017 war er dort als Prokurist tätig. Mit 1. Jänner 2022 übernahm Ammann die Funktion des alleinigen Geschäftsführers und verantwortet dadurch die gesamte Leitung der Niederlassung in Dornbirn. Mit diesem Schritt wolle Biedenkapp einerseits eine langfristige Nachfolgeregelung auf die Beine stellen und andererseits der geplanten Wachstumsentwicklung hierzulande Rechnung tragen.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.