Der Boden fürs Handwerk bleibt golden

Markt / 18.01.2022 • 19:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bernhard Feigl ist Sprecher von Gewerbe und Handwerk. vn/Steurer
Bernhard Feigl ist Sprecher von Gewerbe und Handwerk. vn/Steurer

Optimismus für 2022. Suche nach Mitarbeitern großes Thema.

Bregenz Einen Handwerker in Vorarlberg zu bekommen, ist derzeit nicht einfach. Das wird auch weiterhin eine Herausforderung für Häuslebauer, die am stärksten davon betroffen sind. Denn in der aktuellen Konjunkturbeobachtung des Vorarlberger Gewerbes und Handwerks beurteilen die Betriebe die Geschäftslage im 4. Quartal 2021 deutlich besser als im Vorjahresquartal.

Positive Stimmung

Für den Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, Bernhard Feigl, ein gutes Zeichen, denn einfach waren die letzten zwei Jahre auch für die Handwerks- und Gewerbebetriebe nicht. „Trotz vergangener und gegenwärtig schwieriger Situation ist es erfreulich, dass unsere Betriebe mit einer positiven Stimmung und viel unternehmerischer Kraft in die Zukunft blicken. Nach wie vor planen sie, den Beschäftigtenstand zu erhöhen. Deshalb werden wir auch weiterhin konsequent gegen den Fachkräftemangel vorgehen“, betont Feigl und verweist auf die aktuelle Konjunkturbeobachtung:

Die Auftragseingänge bzw. Umsätze sind im ersten bis dritten Quartal 2021 wertmäßig um 3,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 gestiegen. Damit zeigt sich eine deutliche Erholung. Und auch die Erwartungen für das 2022 sind hoch. 18 Prozent der Betriebe erwarten im ersten Quartal Steigerungen der Auftragseingänge bzw. Umsätze. Der Beschäftigtenstand soll insgesamt um 3,5 Prozent steigen. VN-sca

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