Wirtschaft aktuell

Markt / 21.01.2022 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Streaming-Konzern Netflix schockt mit düsteren Aussichten. AFP
Der Streaming-Konzern Netflix schockt mit düsteren Aussichten. AFP

Stark zugelegt

Wien Die Aktien der vier börsennotierten österreichischen Banken legten 2021 stärker zu als der zentrale Index ATX. Alle vier Institute lagen über dem ATX-Schnitt von plus 38,9 Prozent. Den geringsten Zuwachs verzeichnete dabei die BAWAG, deren Titel aber am Jahresende immer noch um 41,7 Prozent höher lagen als am Anfang. Dahinter folgen RBI (53 Prozent), Addiko Bank (56,7 Prozent) und Erste Group (64 Prozent).

 

Düsterer Ausblick

Los Gatos In der Pandemie gehörte Netflix bisher zu den Krisengewinnern. Der Zulauf war so groß, dass der Streaming-Marktführer in den USA und Kanada seit dem Ausbruch der Pandemie trotz Preiserhöhungen die Nutzerzahlen signifikant erhöhen konnte. Nun zeichnet sich ab, dass sich Netflix von seinen paradiesischen Zuwachsraten verabschieden muss. Für das laufende Quartal erwartet Netflix lediglich 2,5 Millionen neue Kunden.

 

Bonus fürs Impfen

Wien Unternehmen mit niedriger Impfquote können durch einen Bonus diese noch steigern, sind Verhaltensökonomen des Instituts für Höhere Studien (IHS) überzeugt. IHS-Forscherin Katharina Gangl berichtet von einem Unternehmen, das die Impfquote durch einen 100-Euro-Gutschein, eingebettet in eine Aufklärungskampagne, von unter 30 auf 92 Prozent gesteigert hat. Da das ausgebene Ziel von 90 Prozent erreicht wurde, verdoppelte die Firma den Gutscheinwert.

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