Weshalb sich die Wettbewerbshüter für das Arlberg Hospiz Hotel interessieren

Markt / 24.01.2022 • 20:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Weshalb sich die Wettbewerbshüter für das Arlberg Hospiz Hotel interessieren
Das Traditionshotel soll umgebaut und modernisiert werden. FA/Soravia

Bundeswettbewerbsbehörde prüft noch Einstieg von Soravia bei Arlberg Hospiz.

St. Christoph Vor zwei Jahren informierte die Familie Werner darüber, dass der Wiener Immobilieninvestor Soravia Gruppe die Mehrheit an der Familie Werner GmbH in St. Christoph übernommen hat. Die Familie Werner GmbH steht hinter dem traditionsreichen Arlberg Hospiz und diversen dazugehörenden touristischen Einrichtungen am Arlbergpass.

Doch in trockenen Tüchern ist der Verkauf noch nicht. Denn bei der Bundeswettbewerbsbehörde BWB in Wien wurde dieser Tage eine entsprechende Zusammenschluss-Anmeldung veröffentlicht. Konkret geht es darum, dass die Soravia GmbH, ein Unternehmen der Soravia-Gruppe, 51 Prozent an der Familie Werner GmbH erwerben möchte. “Die Verträge zur Übernahme der Mehrheitsanteile wurden schon im Juni 2020 unterzeichnet. Das endgültige Closing findet jedoch erst im Februar 2022 statt.” Der Grund dafür sei der Umstand, dass Soravia den tatsächlichen Einstieg vom Vorliegen der diversen Genehmigungen durch die Gemeinde abhängig gemacht habe. Dabei sei es u. a. um die Hotelgröße und die Anzahl der Betten gegangen.

Dass die Übernahme der Mehrheitsanteile bei der BWB angemeldet worden sei, hänge nicht mit der Größe des Deals, sondern mit der Größe der Soravia Gruppe zusammen. Deshalb benötige es die Freigabe. Ist die Übernahme genehmigt, sollen bis zum Start der Wintersaison 2024/25 rund 60 Millionen Euro investiert werden.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.