So können Staaten aus den Schulden herauswachsen

Markt / 27.01.2022 • 12:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
So können Staaten aus den Schulden herauswachsen
Christian Keuschnigg von der Forschungsgemeinschaft für Nationalökonomie der Universität St.Gallen (HSG). APA

Christian Keuschnigg (Uni St.Gallen) zeigt in Studie, dass Konsolidierung ohne große Einschnitte möglich ist.

St. Gallen Durch die Coronapandemie sind die Schulden vieler Staaten nochmals stark angewachsen. Wie und ob diese überhaupt abgebaut werden müssen, wird in der Wissenschaft heiß diskutiert.

Prof. Dr. Christian Keuschnigg von der Forschungsgemeinschaft für Nationalökonomie der Universität St.Gallen (HSG) hält eine Schuldenkonsolidierung für unerlässlich. Zusammen mit anderen Forschenden hat er in einer Studie zudem die Auswirkungen bestimmter Reformen auf die Schuldenquote Österreichs simuliert. 

Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Konsolidierung der Covid-Schulden in vielen Ländern ohne große Einschnitte und Steuererhöhungen möglich ist. Wie schnell ein Staat seine Schulden konsolidiere, sei eine Frage der relativen Belastung gegenwärtiger oder zukünftiger Generationen. Hier müsse die richtige Abwägung getroffen werden, so der HSG-Professor. Folglich sei ein „Herauswachsen“ anstelle eines „Heraussparens“ aus Covid-Schulden möglich. 

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