Weshalb Fohrenburger Millionen Euro ausgibt

Markt / 28.01.2022 • 09:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Weshalb Fohrenburger Millionen Euro ausgibt
Braumeister Josef Wasner übergibt den Schlüssel an Nachfolger Felix Schiffner. GF Wolfgang Sila (l.) kündigt Millioneninvestitionen an. FA/Mittelberger

Brauerei investiert in ihre grüne Agenda. Neuer Braumeister ab Juli.

Bludenz Die Brauerei Fohrenburger wird in den kommenden fünf Jahren rund 7,8 Millionen Euro investieren, um die Ziele ihrer grünen Agenda hinsichtlich noch mehr Nachhaltigkeit bei sämtlichen Betriebsabläufen zu erreichen. Darüber informierten Geschäftsführer Wolfgang Sila und Noch-Braumeister Josef Wasner sowie dessen Nachfolger Felix Schiffner. 

„Grüne Brauerei“

Den Anfang macht schon ab Februar 2022 die vollständige Umstellung der gesamten Produktion auf Ökostrom und Biogas. Der Ökostrom stammt zu 100 Prozent aus österreichischer Wasserkraft, das Biogas kommt zur Gänze aus Vorarlberg. In Summe spart die Brauerei damit mehr als 2000 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Umstellung kostet das Unternehmen pro Jahr zusätzlich rund 350.000 Euro an laufenden Betriebskosten, so Sila. „Die Brauerei Fohrenburger ist damit Vorarlbergs erste grüne Brauerei.“ Im Sommer 2022 kommt es unabhängig davon zu einem Wechsel des Braumeisters. Der bisherige Braumeister Josef Wasner wird im Juni 2022 in Pension gehen. Auf ihn folgt der Oberösterreicher Felix Schiffner, der zuvor u. a. als Braumeister bei der Brauerei Grieskirchen und als stellvertretender Leiter Hausbrauereien bei der Stieglbrauerei Salzburg tätig war.