Was das Arlberg Hospiz und die Eden Bar verbindet

Markt / 15.02.2022 • 10:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Was das Arlberg Hospiz und die Eden Bar verbindet
Ab Frühjahr wird das Arlberg Hospiz umgebaut. Hospiz

Beide Traditionsbetriebe sollen künftig voneinander profitieren.

St. Christoph, Wien Das Hotel Arlberg Hospiz in St. Christoph befindet sich kurz vor einem großen Umbau.

60 Millionen Euro sollen bis zum Start der Wintersaison 2024/25 investiert werden. Das Stammhaus soll bis zur Wintersaison 2023/24 fertig saniert sein. Der Hotelzubau wird 2024/25 eröffnet.

Ein anderes Ziel wurde bereits umgesetzt. Denn die Soravia Unternehmensgruppe mit Sitz in Wien hat nun die Beteiligung am Hotel unter Dach und Fach gebracht. Der Vertrag wurde unterzeichnet, teilt Soravia mit. Damit sei nun die zukünftige Zusammenarbeit besiegelt. An der Führung des Hotels verändert sich indes nichts. Es bleibt eigentümergeführt.

51 Prozent

Die Soravia Gruppe hält 51 Prozent der Anteile an der Familie Werner GmbH. Die anderen 49 Prozent entfallen auf Hotelier und Gastgeber Florian Werner. 

Hospiz-Hotelier Florian Werner. <span class="copyright">VN</span>
Hospiz-Hotelier Florian Werner. VN

Neben dem Hospiz wurde auch die berühmte Wiener Eden Bar Teil der Soravia Gruppe. Auch hier wurde die Beteiligung nun unter Dach und Fach gebracht. Auch hier wurde mit dem jetzt erfolgten Vertragsabschluss die zukünftige Zusammenarbeit besiegelt.

Aber auch zwischen den beiden Betrieben – Hospiz und Eden Bar – soll es künftig zu einer Zusammenarbeit kommen, heißt es von Soravia. Denn künftig soll das Arlberg Hospiz seine Wein-Expertise in die Eden Bar einbringen. Schließlich befindet sich in St. Christoph mit einer Anzahl von 10.000 Großflaschen eine der größten Bordeaux Großflaschensammlungen der Welt. Im Gegenzug wird die Eden Bar für Tanzabende mit Live-Musik im Hospiz sorgen. Dadurch sollen beide Traditionsbetriebe voneinander profitieren und neue Potenziale nutzen können.

Die berühmte Eden Bar in Wien. <span class="copyright">APA</span>
Die berühmte Eden Bar in Wien. APA

Die Eden Bar wurde im Jahre 1916 von der Opernsängerin Emmy Stein übernommen. Durch ihre Leitung wurde die Bar zu einem beliebten Szenelokal der Hautevolee Wiens. Die Bar befindet sich seit 1978 im Besitz der Familie Schimanko.

Die Investition in die beiden Traditionsbetriebe soll die Richtung für zukünftige Beteiligungen der Soravia-Gruppe vorgeben: Neben neuer Hotelmarken sollen Traditionsbetriebe mit großen Namen für einen spannenden Mix sorgen.