Komm, bau! Bedarf nach Informationen ist groß

Markt / 29.04.2022 • 19:47 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Lehmbau bei der Sonderschau, die noch bis Sonntag besucht werden kann.
Lehmbau bei der Sonderschau, die noch bis Sonntag besucht werden kann.

9. com:bau im Zeichen von Energieeffizienz und hohen Baukosten.

Dornbirn „Die 9. com:bau ist nun die zweite Messe in diesem Jahr, die nach zweijähriger Pause wieder live stattfinden kann. Umso mehr freuen wir uns nun, mit unseren Ausstellern und Partnern, dass wir wieder den größten Treffpunkt für die Baubranche und für Wohn – und Bauinteressierte im Messequartier in Dornbirn bieten können,“ begrüßte die Messe-Geschäftsführerin Sabine Tichy-Treimel die Gäste bei der Eröffnung der com:bau am Freitag vormittag.

Schwierige Situation

Die Vorzeichen für die heurige Baumesse sind schwierig. Die Branche ist in fast allen Bereichen mit Lieferengpässen, Materialmangel und Preiserhöhungen geprägt – die potenziellen Häuslebauer zurückhaltend. Umso größer war bei den Besuchern am Freitagvormittag das Bedürfnis nach Information, wie mehrere Aussteller und Besucher bekräftigten. Für sie geht es darum, sowohl möglichst kostensparend möglichst beste Qualität zu bekommen als auch darum, zum Beispiel bei den Energiequellen die richtige Wahl für langfristige Kosteneinsparung und Versorgungssicherheit zu behalten.

Die Ausstellenden der com:bau und die zahlreichen Qualitätsbetriebe aus der Region führen die Besuchenden durch alle Phasen ihres Immobilien-, Bau- und Sanierungsprojekts. Die umfassenden Themenbereiche Planung, Finanzierung, Rohbau und Sanierung, Erneuerbare Energie, Haustechnik und Installation, Ausbau, Außenbereich und Immobilien bilden den gesamten Prozess ab.

Trotz der in den Himmel schießenden Preise für Immobilien, zeigt sich auf der com:bau eines: Der Trend zum Eigenheim ist ungebrochen hoch, doch die Voraussetzungen verändern sich. Es werde in vielen Fällen die Vorgehensweise hinterfragt und auf Lösungen gedrängt, weiß Tichy-Treimel. Die Besucherinnen und Besucher erhalten auf der 9. com:bau umfassende Informationen zu zukunftsfähigen Bauweisen, nachhaltigen Energielösungen und die passenden Partner für Ihre Wünsche. „Gerade beim Bauen und Wohnen schätzen es die Menschen, einen zentralen Ansprechpartner zu haben. Genau das bringt viele zu unserer Bank und sicherlich auch zur com:bau, denn dort finden sie alles zum Thema an einem Ort.“ so Manfred Miglar, designierter Raiffeisen-LandesbankVorstandsvorsitzender. Raiffeisen war vom Konzept der Messe von Anfang an überzeugt, so Vorstandsvorsitzender Wilfried Hopfner. Die Bank ist seit der ersten com:bau vor neun Jahren mit dem bau:forum auf der Messe präsent. Die Kurzvorträge bilden die passende Ergänzung zum Ausstellerangebot. Die com:bau holte gemeinsam mit ländleimmo.at und Raiffeisen den Bausachverständigen Günther Nussbaum am Freitagnachmittag auf die Bühne. VN-sca

Großes Besucherinteresse gilt den verschiedenen Alternativenergien.
Großes Besucherinteresse gilt den verschiedenen Alternativenergien.
Die HTL-Rankweil-Schüler Simge Yanikan, Laurin Wucher und Maximilian Stahl bauen vor Ort und vor Publikum ein Holzhaus auf der Fachmesse.  VN/Paulitsch
Die HTL-Rankweil-Schüler Simge Yanikan, Laurin Wucher und Maximilian Stahl bauen vor Ort und vor Publikum ein Holzhaus auf der Fachmesse.  VN/Paulitsch

com:bau-Sonderschau

Die Ausstellung „Natürlich bauen, gesund leben: Bau mit Lehm“ befasst sich mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Naturbaustoffe Lehm, Stroh und regional gebranntem Kalk. Das  Beratungsangebot des Energieinstituts Vorarlbergs zum Thema „wohngesund“ rundet das breite  Spektrum der Sonderschau ab.

 

Auf der Kinderbaustelle der Landesberufsschule Dornbirn dürfen die kleinsten Gäste der com:bau hämmern, schrauben und maurern. Im Freigelände wird gebaggert.