Collini rechnet mit Auftragsrückgang

Markt / 04.05.2022 • 22:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Collini-Chef Reis: „Gibt eine Welt nach der Krise.“VN/PS
Collini-Chef Reis: „Gibt eine Welt nach der Krise.“VN/PS

Am Bauprojekt in Hohenems wird
festgehalten.

Hohenems Der Oberflächenveredler Collini geht für das laufende Geschäftsjahr 2022 von einem mengenmäßigen Rückgang gegenüber 2021 aus. „Wir müssen damit rechnen, dass es auf das gesamte Jahr gesehen tendenziell rückläufig werden wird“, so CEO Günther Reis. Die Einschätzung stamme aus den Rückmeldungen und Prognosen von Kundinnen und Kunden, die in den kommenden Monaten von einer „deutlichen Eintrübung“ der Nachfrage und der Konjunktur ausgehen würden. Ein Vergleich der Umsatzzahlen sei aufgrund der steigenden Rohstoffpreise wenig aussagekräftig, so der Vorstandschef des Oberflächenexperten.

Bis dato sei das Mengenaufkommen bei Collini jedoch noch relativ gut. Das hänge möglicherweise auch damit zusammen, dass Kunden ihre Lager auffüllen oder dass sie in Erwartung noch stärker steigender Preise Vorziehkäufe tätigen, erklärt Reis. Nichtsdestotrotz stelle die aktuelle Entwicklung auch Collini vor „gewisse Herausforderungen“.

Am angekündigten rund 50 Millionen Euro schweren Erweiterungsbau am Firmenstammsitz in Hohenems werde die Firma Collini ungeachtet der gegenwärtigen Erschwernisse festhalten. „Das ist eine langfristig und strategisch angesetzte Investitionsentscheidung. Denn es wird auch eine Welt nach der Krise geben“, ist Collini-CEO Reis überzeugt. Und dann werde der Collini-Standort in Hohenems auf jeden Fall für die Zukunft gut aufgestellt sein.