Die Neue Seidenstraße als sicherer Transportweg nach China

Markt / 20.07.2022 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexander Kharlamov, Landesleiter Georgien bei Gebrüder Weiss, setzt auf die neue Seidenstraße. FA
Alexander Kharlamov, Landesleiter Georgien bei Gebrüder Weiss, setzt auf die neue Seidenstraße. FA

Lauterach Angesichts steigender Nachfrage erweitert der Lauter­acher Logistikkonzern Gebrüder Weiss die Transportverbindungen auf der Neuen Seidenstraße für den Warenverkehr zwischen Europa, der Türkei und China. Schwerpunkt dabei sind Strecken auf dem Mittleren Korridor der historischen Handelsroute, die durch die Türkei, Georgien, Aserbaidschan und Kasachstan nach China führt. Diese Route ist geografisch kürzer und schließt unmittelbar an Verbindungen an, die Gebrüder Weiss zwischen West- und Südosteuropa, der Türkei und Tiflis (Georgien) bedient. Logistikzentren von Gebrüder Weiss in Tiflis und Almaty (Kasachstan) werden künftig als Drehkreuze für die Warenverkehre dienen. Von dort laufen die Güter im See-, Land- oder Bahntransport unter anderem auf der Neuen Seidenstraße weiter in die Länder Zentralasiens oder bis nach China.

Landweg nach China

Das Unternehmen bereitet sich auf eine starke Nachfrage nach Transportkapazitäten vor und wird ab sofort mehr Lkw-Transporte auf dieser Route anbieten. „Wir rechnen damit, dass nach Öffnung der chinesischen Grenzen im Zuge der Corona-Lockerungen der Bedarf an Straßentransporten steigen wird. Dank langfristiger Verträge mit verlässlichen regionalen Transportpartnern können wir unseren Kunden genügend Laderaum, regelmäßige Verkehre und akzeptable Transportzeiten anbieten“, sagt Thomas Moser, Direktor und Regionalleiter Schwarzes Meer/CIS bei Gebrüder Weiss.