Die besten Verbindungen

Markt / 28.07.2022 • 22:19 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Management (v. l.): COO Markus Ganahl, CSO Angelo Holzknecht und CFO Stefan Tschol. FA
Management (v. l.): COO Markus Ganahl, CSO Angelo Holzknecht und CFO Stefan Tschol. FA

Hirschmann Automotiv erhält vom BMW-Konzern größten Auftrag der Firmengeschichte.

Rankweil, München Mit einem Projektvolumen in dreistelliger Millionenhöhe erhält der internationale Automobilzulieferer Hirschmann Automotive mit Hauptsitz in Rankweil – Firmenslogan: „Connected by Passion“ (Verbunden durch Passion) – von BMW den größten Auftrag der Firmengeschichte. Mit der Entscheidung des bayerischen Autokonzerns, den Fokus für die zukünftige strategische Ausrichtung sehr stark auf die Elektrifizierung zu legen, eröffneten sich auch für Hirschmann Automotive neue Möglichkeiten, so der Vorarlberger Automobilzulieferer.

Nach rund eineinhalb Jahren Entwicklungszeit darf der Automobilzulieferer mit dem neu gewonnenen Auftrag selbstbewusst in die Zukunft blicken, heißt es aus der Zentrale des international aufgestellten Unternehmens. Hirschmann Automotive wird die Hochvoltverkabelung für alle Nebenaggregate der „Neuen Klasse“, also der neuen Fahrzeuggenerationen von BMW, liefern.

Nachhaltige Zukunft

„Die Verkaufszahlen von elektrifizierten Fahrzeugen steigen aktuell sprunghaft an. Elektromobilität und Nachhaltigkeit beeinflussen die derzeitigen Marktgeschehnisse der Automobilbranche maßgeblich, nicht umsonst gelten sie als die aktuellen Megatrends. All das bestätigt auch unsere Entscheidungen, in die Entwicklung von Hochvoltanwendungen zu investieren. Dieser Auftrag ist für uns nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht immens wichtig, er gibt uns zudem die Möglichkeit, einen nachhaltigen Beitrag zur Mobilität von morgen zu leisten“, so Werner Jäger, BMW Divisions-Leiter bei Hirschmann Automotive. Nicht genug damit: Neben diesem Großauftrag sicherte sich Hirschmann Automotive noch ein weiteres Projekt: die komplette Batterieverkabelung der BMW iX Modelle. Aufträge in dieser Größenordnung erfordern die Zusammenarbeit von nahezu allen Werken des internationalen Zulieferers, erläutert Jäger. Um den Gesamtumfang der neu gewonnen Projekte zu bedienen, werden Teile nicht nur am Hauptsitz in Rankweil, sondern auch an den Hirschmann-Standorten in Deutschland, Rumänien, Tschechien, Marokko und China gefertigt. Dieser Wir-Gedanke, diese Zusammenarbeit verbinde die Standorte weltweit und ist die Basis der Firmenphilosophie. „Unsere Mitarbeitenden gestalten eine nachhaltige, mobile Zukunft, die das Leben nachfolgender Generationen maßgeblich verbessern wird, aktiv mit“, ist Vertriebsvorstand (CSO) Angelo Holzknecht überzeugt. „Gleichzeitig sichern wir dadurch Arbeitsplätze und schaffen Möglichkeiten, in die Zukunft zu investieren sowie neue Märkte zu erschließen“, ergänzt Finanzvorstand (CFO) Stefan Tschol.

Die hohen Investitionen der vergangenen Jahre – im Vorjahr waren es 90,1 Millionen Euro, 2020 waren es 51 Millionen Euro – in die Globalisierungsstrategie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit haben sich demnach bewährt. Die Errichtung internationaler Produktionsstandorte möglichst nahe am Kunden verkürze Transportwege und trage durch einen wesentlich geringeren CO2-Ausstoß positiv zur Umweltbilanz bei, stellt Hirschmann Automotive fest.

Maßstäbe setzen

Das Unternehmen, das weltweit 6500 Mitarbeiter – davon 1200 in Rankweil – beschäftigt, ist, anders als der Name vermuten lässt, auch in anderen Bereichen aktiv. Technologien und Entwicklungsleistungen aus der Automotive-Sparte werden auf E-Bikes und Pedelecs, Scooter und andere moderne, elektrifizierte Freizeitfahrzeuge angewandt. Außerdem setze die Verbindungstechnologie, die in Rankweil entwickelt wird, im Bereich erneuerbarer Energien für Solarmodule Maßstäbe, erklärt das Management selbstbewusst. VN-sca

„Dieser Auftrag gibt uns die Möglichkeit, einen nachhaltigen Beitrag zur Mobilität von morgen zu leisten.“

Im Hauptquartier des Oberländer Automobilzulieferers (Bild unten) Ausbildungscenter (oben) werden zukunftsfähige Produkte nicht nur für die Automobilindustrie entwickelt.FA/Mayer
Im Hauptquartier des Oberländer Automobilzulieferers (Bild unten) Ausbildungscenter (oben) werden zukunftsfähige Produkte nicht nur für die Automobilindustrie entwickelt.FA/Mayer
asdf asdfSum volo eumquo beriam sit a Hirschmann (2)
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