Diese Firma stiftet eine Professur an der FHV

Markt / 23.08.2022 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
V.l.: Landesrat Marco Tittler, Gerhard Humpeler (Geschäftsführer Julius Blum GmbH), Stefan Fitz-Rankl (FHV-Geschäftsführer), Klaus Wendel (Head of Information Services and Organization bei Blum) und FHV-Forschungsleiter Markus Preißinger.  <span class="copyright">FHV/Bröll</span>
V.l.: Landesrat Marco Tittler, Gerhard Humpeler (Geschäftsführer Julius Blum GmbH), Stefan Fitz-Rankl (FHV-Geschäftsführer), Klaus Wendel (Head of Information Services and Organization bei Blum) und FHV-Forschungsleiter Markus Preißinger.  FHV/Bröll

Forschung und Lehre für Digital Business Transformation an FHV.

Dornbirn, Höchst Die Fachhochschule Vorarlberg baut ihr Angebot aus – für die Studierenden, aber auch für die Vorarlberger Wirtschaft. Möglich wird das durch eine neue Stiftungsprofessur, die zweite an der „Vorarlberg University of Applied Sciences“, wie die FHV im internationalen Kontext heißt. illwerke VKW sind mit der ersten Stiftungsprofessur vorgeprescht, nun folgt der Höchster Beschlägehersteller, der bereits seit der Gründung der FHV mit ihr zusammenarbeitet und gute Erfahrungen gemacht habe, wie Blum-Geschäftsführer Gerhard Humpeler und FHV-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages betonen. Wär’s nicht so, gäb’s höchstwahrscheinlich auch keine Stiftung.

Mit zwei Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre stattet Blum die Professur aus, Geld, das freilich nicht nur für eine Professorin („worüber wir uns freuen würden“, so Markus Preißinger, Forschungsleiter der FHV) oder einen Professor ausgegeben wird, sondern für das wissenschaftliche Team und das als Ziel avisierte Forschungszentrum, das für alle Fachbereiche der Dornbirner Wissenschmiede gleichermaßen tätig sein soll.

Hochkarätiger Impulsgeber

Dass sich über diese Initiative der Firma Blum auch Wirtschaftslandesrat Marco Tittler freut, muss nicht extra erwähnt werden. Seine Erwartungen sind hoch: „Die Stiftungsprofessur ist ein hochkarätiger Impulsgeber und wird in Zukunft eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Studierenden, Forschenden, Unternehmen und breiter Öffentlichkeit erfüllen. Gemeinsames Ziel ist es, den Wirtschafts- und Forschungsstandort Vorarlberg weiter zu stärken und auszubauen.“ 

Mit der Unterstützung der Forschung und Lehre im Bereich Digital Business Transformation verfolgt Blum mehrere Ziele: „Die engere Verbindung von Forschung und Lehre bringt der Wirtschaft im Land einen direkten Nutzen. In Vorarlberg braucht es nicht nur eine angewandte Forschung in Zusammenarbeit mit der lokalen Industrie, sondern auch eine bedarfsgerechte, industrienahe und zukunftsweisende Ausbildung von Fachkräften“, erklärt Humpeler und betont ausdrücklich wie zuvor schon die FHV-Führungskräfte, dass von der Professur bzw. der Forschung alle Vorarlberger Unternehmen und damit der gesamte Standort profitieren sollen.