Wer mit Biogas-Know-how in Asien erfolgreich ist

Markt / 21.09.2022 • 05:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Biogasanlage von AAT in der Ukraine ist derzeit unverändert in Betrieb.<span class="copyright"> FA</span>
Die Biogasanlage von AAT in der Ukraine ist derzeit unverändert in Betrieb. FA

Wolfurter Anlagenplaner macht immer mehr Geschäft in Asien, in Österreich gibt es praktisch keine Aufträge.

Wolfurt Der Biogasanlagenplaner und -entwickler AAT Abwasser- und Abfalltechnik GmbH berichtet über eine sehr gute Geschäftsentwicklung. Wie der neue geschäftsführende Mitgesellschafter Klaus Moosbrugger erklärt, sei AAT derzeit u. a. mit der Projektplanung für Abfallverwertungsanlagen in Taiwan, Japan und China beauftragt. “Wir bemerken derzeit eine verstärkte Nachfrage nach unseren Anlagen in Asien.” Die Projekte dürfe man aus Vertragsgründen nicht namentlich nennen. 

Im Geschäftsjahr 2022 werde sich der Umsatzanteil von Projekten in Asien deshalb auf rund 65 Prozent belaufen. In Österreich ist das Unternehmen eigentlich gar nicht tätig, der Exportanteil liegt bei nahezu 100 Prozent. Dieser Anteil schwanke jedoch von Jahr zu Jahr. “Gäbe es in der Ukraine keinen Krieg, so hätten wir dort mehr Geschäft”, sagt Moosbrugger. Für heuer gehe AAT von einem Umsatz von rund fünf Millionen Euro und damit von einer konstanten Entwicklung aus.

Beim Key Equipment handelt es sich unter anderem um selbst entwickelte Rührwerke sowie um die Anlagensteuerungen. Da AAT jedoch ein reines Technik- und Ingenieurbüro ist, werden diese Rührwerke bei der IMA Schelling Group in Schwarzach gefertigt. Der Grund dafür ist, dass AAT zu 85 Prozent der Legro Group GmbH in Schwarzach gehört, deren geschäftsführende Eigentümer auch bei der IMA Schelling Group engagiert sind.