Blum kauft in Lustenau zu

Markt / 14.10.2022 • 12:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Blum kauft in Lustenau zu
Blum

Höchster Beschlägehersteller übernimmt drei Viertel eines Lustenauer Unternehmens.

Höchst Blum beteiligt sich an einem Vorarlberger Unternehmen. Das Unternehmen hat 125 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 24,8 Millionen Euro.

Blum übernimmt die Mehrheit

Der Standort von S.I.E in Lustenau. <span class="copyright">S.I.E</span>
Der Standort von S.I.E in Lustenau. S.I.E

So übernimmt der Beschlägehersteller (die Blum Holding) die Mehrheit, konkret 75,1 Prozent an der Lustenauer System Industrie Electronic (S.I.E). Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Stammsitz von Blum in Höchst. <span class="copyright">Blum</span>
Der Stammsitz von Blum in Höchst. Blum

Blum-Geschäftsführer Martin Blum erklärt: „S.I.E beschäftigt sich mit dem Zusammenwirken von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik. Wir bei Blum erarbeiten Produktinnovationen für elektrifizierte und intelligente Möbel. Gemeinsam können wir Kompetenzen in den Geschäftsfeldern von S.I.E und in unseren mechatronischen und smarten Entwicklungsprojekten weiter ausbauen.“ Auch bei der Beschaffung von elektronischen Komponenten und der flexiblen Nutzung von Ressourcen in der Forschung und Entwicklung ergeben sich durch die enge Partnerschaft neue Synergien.

Philipp und Martin Blum. <span class="copyright">Blum</span>
Philipp und Martin Blum. Blum

Blum setze schon länger auf das Potenzial smarter Möbel und habe früh begonnen, mechatronische Produkte für die „Möbel der Zukunft“ zu entwickeln. So gibt es Produktlösungen, die Möbel mit Licht, Lademöglichkeiten für Smartphones und Haushaltsgeräte oder künftig mit weiteren elektronischen Anwendungen aufwerten. “Die Mitarbeitenden der S.I.E beschäftigen sich intensiv mit dieser Technologie, ihr Know-how ist daher für uns besonders wertvoll“, so Blum-Geschäftsführer Martin Blum.

Udo Filzmaier, Gründer von S.I.E
Udo Filzmaier, Gründer von S.I.E

S.I.E., gegründet von Udo Filzmaier, bleibe als eigenständiges Unternehmen weiterhin bestehen und betreibe auch künftig den Vorarlberger sowie die zwei süddeutschen Standorte.

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