Die Zukunft des Red-Bull-Imperiums

Markt / 24.10.2022 • 22:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Hauptquartier von Red Bull in Fuschl wird auf Kontinuität gesetzt. APA/Gindl
Im Hauptquartier von Red Bull in Fuschl wird auf Kontinuität gesetzt. APA/Gindl

Management Team soll für Kontinuität und Stabilität sorgen.

Fuschl In einem Familienbetrieb wäre die Spekulation, wer das Ruder in einem der erfolgreichsten Unternehmen im Softdrink-Business übernimmt, wesentlich leichter. Auch wenn es längst nicht mehr selbstverständlich ist, dass die Nachfolge in der Familie geregelt wird, kann man doch Tochter oder Sohn ins Spiel bringen. Bei Red Bull geht das nicht, immerhin hat jetzt der thailändische Haupteigentümer, die Industriellenfamilie Yoovidhya bzw. deren Holding TC Agro Trading, bei der Bestellung eines neuen Chefs das letzte Wort. Insidern zufolge setzten die Thais eher nicht auf eine dynastische Thronfolge, sondern zunächst einmal auf ein eingespieltes Management, das für Stabilität sorgt und für eine nachhaltige Entscheidung zeitlichen Spielraum verschafft. Ein sogenanntes Executive Board mit langjährigen Mateschitz-Weggefährten, dem laut Firmeninsidern auch der Bludenzer Manager Roland Concin angehören soll, wird die Geschäfte des 13.500-Mitarbeiter-Konzerns mit Niederlassungen weltweit nach dem Ableben des Masterminds in seinem und im Sinne der Familie Yoovidhya weiterführen. Neben der Firma hat Milliardär Dietrich Mateschitz eine große Zahl seiner Aktivitäten in eigene Unternehmen bzw. Stiftungen ausgelagert. Je nach Stiftungszweck wurden dort u. a. auch Sohn Marc und seine Mutter Anita Gerhardter in verantwortlichen Positionen verankert.

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