Inflation dürfte auf 10,6 Prozent sinken

Markt / 30.11.2022 • 22:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Höhepunkt zu Jahreswechsel. Experten erwarten aber auch 2023 hohe Teuerungsrate.

Wien Die starke Inflation in Österreich hat sich im November wegen niedrigerer Energiepreise wohl leicht abgeschwächt. Laut Schnellschätzung der Statistik Austria dürfte die Inflationsrate im November auf 10,6 Prozent gesunken sein. Ein Grund dafür sei, dass sich der Preisauftrieb bei den wichtigsten Inflationstreibern Haushaltsenergie und Treibstoffe etwas abschwächt, so die Statistiker. Die endgültigen Zahlen werden am 16. Dezember bekannt gegeben. Im Oktober waren die Preise noch um elf Prozent höher als vor einem Jahr.

Noch keine Entwarnung

Entwarnung gibt es aber nicht. Denn die „Expertengruppe zur Beobachtung und Analyse der Inflationsentwicklung“ erwartet auch für nächstes Jahr eine hohe Teuerungsrate. Der Höhepunkt der Teuerungswelle wird für den Jahreswechsel erwartet. Im kommenden Jahr wird mit einem Preisauftrieb von gut 6,4 Prozent gerechnet. Wesentliche Kostentreiber sind nach wie vor Energie und Treibstoffe.

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