Gas- und Stromnetznutzung wird teurer

Markt / 01.12.2022 • 18:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Preise für den Transport von Energie macht die E-Control. dpa
Die Preise für den Transport von Energie macht die E-Control. dpa

Im Jänner droht die nächste Erhöhung der Energiepreise.

Wien Österreich und damit auch Vorarlberg steht ab Jänner 2023 nach gegenwärtigem Stand der Dinge die nächste Erhöhung der Energiepreise ins Haus. Dieser Umstand ist auf die von der Regulierungsbehörde E-Control in Wien jährlich verordnete Anpassung der Systemnutzungsentgelte für die Nutzung der Strom- und Gasnetze zurückzuführen. Diese behördlich verordnete Anpassung betrifft sowohl Haushalte als auch Industrie- und Gewerbekunden und soll den Netzbetreibern ihre Kosten und Investitionen abgelten. Auf die jeweilige Höhe haben Energieversorger wie illwerke vkw oder die E-Werke Frastanz also keinen unmittelbaren Einfluss. Für Vorarlberg würden diese Erhöhungen eher moderat ausfallen. So ist beim Strom in der Netzebene 7, auf der alle Haushalte versorgt werden, eine Erhöhung der Netznutzungsentgelte von 4,2 auf 4,3 Cent pro kWh vorgesehen, was einem Plus von 2,4 Prozent entsprechen würde. Dazu kommt, dass Vorarlberg mit Abstand die geringsten Strom-Netznutzungsentgelte in Österreich hat. 

Deutlich stärker ausfallen könnten die geplanten Erhöhungen der Netzverlustentgelte beim Strom. In Vorarlberg werde dieses Entgelt für Haushalte von derzeit netto 0,35 Cent auf 2,08 Cent pro kWh erhöht. Bei den Netzverlustentgelten für größere Abnehmer in Industrie und Gewerbe stehen ähnliche Steigerungen ins Haus. Sie reichen von netto 0,49 und 1,17 Cent pro kWh. 

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