Wolford-Kapitalerhöhung beschlossen

Markt / 01.12.2022 • 22:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wolford will nun die betrieblichen Prozesse verbessern. wolford
Wolford will nun die betrieblichen Prozesse verbessern. wolford

Strumpfkonzern gibt 3,36 Millionen Stückaktien zu je sechs Euro aus.

Bregenz Wolford hat gestern in einer außerordentlichen Hauptversammlung in Bregenz eine Kapitalerhöhung beschlossen. Im ersten Quartal 2023 werden bis 3,36 Millionen Stückaktien zu einem Preis von sechs Euro je Aktie ausgegeben, informiert das Unternehmen. „Der Wolford AG werden im Rahmen dieser Kapitalmaßnahmen bis zu 20,16 Mill. Euro zufließen, damit wird sich die Eigenkapitalquote auf rund 10 Prozent erhöhen. So sollte das Unternehmen für die aktuellen Herausforderungen gerüstet sein“, sagt Vorstandsmitglied Paul Kotrba. Das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr hatte minus 16,9 Mill. Euro betragen.

Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 48,85 Mill. Euro wird auf 32,25 Mill. Euro herabgesetzt und soll durch die Ausgabe der Aktien wieder auf bis zu 48,38 Mill. Euro ansteigen.

Der Betriebsverlust im ersten Halbjahr – trotz einer Umsatzsteigerung um über 29 Prozent – war auf höhere Preise für Stoffe, Papier, Energie und Logistik sowie kollektivvertragliche Lohnerhöhungen zurückzuführen. Das seit August 2022 agierende Vorstandsduo Azzali/Kotrba habe die operativen Kosten inzwischen konsequent reduziert, etwa über geringere Mietkosten durch verkleinerte Büros im Headquarter. Aktuell liege ein Fokus des Managements auf der Verbesserung der betrieblichen Prozesse, um schneller auf sich wandelnde Marktanforderungen reagieren zu können.

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