Fulterer setzt stark auf Internationalisierung

Markt / 06.12.2022 • 18:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Andreas Vogel führt das Unternehmen seit kurzem. Fa
Andreas Vogel führt das Unternehmen seit kurzem. Fa

Geschäft mit Schwerlast-Auszugssystemen boomt in Übersee.

Lustenau Die Firmengruppe Fulterer mit Sitz in Lustenau setzt auf einen noch stärkeren Ausbau ihrer international ausgerichteten Geschäftsaktivitäten. Wie der neue Fulterer-CEO Andreas Vogel (51) erklärt, habe der Hersteller von Schwerlast-Auszugssystemen gerade erst im Vorjahr in Brasilien die vierte Vertriebsniederlassung außerhalb Europas eröffnet. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen für die direkte Erschließung des kanadischen Marktes.

Europa schwächelt

Durch diese immer breitere internationale Aufstellung – der Exportanteil liegt jenseits von 90 Prozent – wolle Fulterer nicht nur neue Markt- und Wachstumschancen nutzen. Es gehe auch darum, die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung von Absatzregionen besser auszugleichen. „In Europa, speziell in Deutschland, sind die Aussichten unserer Kunden eher negativ.“

Das aktuelle Geschäftsjahr 2022/23 verlaufe zufriedenstellend. Fulterer erwarte ein deutliches Umsatzplus, das jedoch vor allem den notwendigen Preiserhöhungen geschuldet sei. Im Geschäftsjahr 2021/22 kam Fulterer auf einen Gruppenumsatz von rund 70 Millionen Euro.

Die Entwicklung und Herstellung der Schwerlast-Auszugssysteme findet an den Fulterer-Standorten in Lustenau und St. Margrethen (CH) statt. Insgesamt werden 250 Mitarbeitende beschäftigt. Aktuell investiert Fulterer am Standort St. Margrethen rund vier Millionen Euro in eine neue Montageanlage.

Die Firma Fulterer in Lustenau produziert Auszugssysteme für die professionelle Anwendung. Fa
Die Firma Fulterer in Lustenau produziert Auszugssysteme für die professionelle Anwendung. Fa

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