„Alpinski erleben nun eine Renaissance“

Markt / 15.12.2022 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Intersport ist optimistisch für die Wintersaison, für den stationären Handel wie für das Verleihgeschäft - trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten. vn/Steurer
Intersport ist optimistisch für die Wintersaison, für den stationären Handel wie für das Verleihgeschäft – trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten. vn/Steurer

Intersport geht mit positiver Entwicklung in den Winter.

Schwarzach Die Wintersaison ist gestartet, und wie es scheint, lassen sich die Wintersportler durch die derzeitigen Krisen und Herausforderungen nicht davon abhalten, in Ausrüstung zu investieren. „Wir sehen eine sehr positive Entwicklung“, sagt Intersport-Chef Thorsten Schmitz im Gespräch. „Ich war in vielen Skigebieten im Westen Österreichs unterwegs, und die Stimmung bei Hoteliers, in den Skischulen und dem Verleih ist sehr gut.“ Die Leidenschaft fürs Skifahren sei ungebrochen, berichtet er.

Tourenski bis Rodel

Das Segment Tourenski sei auf stabilem, hohem Niveau und verzeichne ein hohes Bewusstsein für die Ausstattung. Zudem ziehe es verstärkt Frauen zu dem Sport. „Tourenski sind in der Breite angekommen.“ Eine große Nachfrage sehe man auch bei Bobs und Rodel wie auch bei hochwertiger Bekleidung.

Und auch der Bereich Alpinski komme zurück. „Wir erleben hier eine Renaissance“, so Schmitz, der insgesamt für Intersport von einem sehr guten Winter ausgeht. Wichtig sei, dass man alles dran setze, dass Skifahren in der Gesellschaft verankert bleibe.

Nachdem durch Corona viel online gekauft wurde, gebe es nun wieder eine Rückkehr in die Geschäfte. Dort werde auch mehr Geld ausgegeben. „Wir verzeichnen um 15 bis 20 Prozent höhere Warenkorbwerte bei den Kunden.“

Auch das Verleihgeschäft laufe super. Hier werde zunehmend auch Bekleidung ausgeliehen. „Im Verleih liegen wir über dem Vorcoronaniveau 2019. 30 Prozent wird online vorgebucht.“

Überraschend sei, dass man im Oktober und November aufgrund der milden Temperaturen auch noch viele Fahrräder verkaufte. „Spürbar waren vor allem die Firmenaktionen für Mitarbeiter“, betont der Geschäftsführer.

Keine Knappheit

Bei den Preisen habe man nicht alles abfedern können. Rund vier Prozent teurer seien deshalb die Wintersportprodukte aktuell. Eine Knappheit bei bestimmten Artikeln sieht Schmitz nicht. Natürlich gebe es nach wie vor Schwierigkeiten bei den Lieferketten, „aber wir haben viel in die Verfügbarkeit investiert und sind bei allen Produkten gut aufgestellt.“ VN-reh

„Wir sind positiv gestimmt und überzeugt, dass uns ein toller Winter bevorsteht.“

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