Verbindungen rund um Globus weiter ausgebaut

Markt / 08.01.2023 • 21:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Henn-Eigentümer Ohneberg: „Jahr der Innovationen“. FA
Henn-Eigentümer Ohneberg: „Jahr der Innovationen“. FA

Henn setzt Expansion fort: 2022 zehn Prozent Umsatzplus.

Dornbirn Nach dem Rekordjahr 2021 mit einer Umsatzsteigerung von 45 Prozent war es schwierig im Multikrisenjahr 2022 dieses Wachstum noch zu toppen. Doch die Henn Connector Group mit Hauptquartier in Dornbirn und Standorten in Deutschland, den USA, Indien, Korea, Japan, Brasilien und China konnte ihren Wachstumskurs weiterführen – knapp zehn Prozent Umsatzplus auf 137 Millionen Euro konnten die Dornbirner 2022 realisieren.

Neue Produkte in der Pipeline

„Herausforderungen nehmen wir an und wachsen daran“, beschreibt Eigentümer und CEO Martin Ohneberg die Haltung in seinen Unternehmen, das Verbindungstechnologie für Anwendungsbereiche Mobilität, Automation und Anlagenbau, Food & Beverage, Lasertechnologie, Medizintechnik und im Thermomanagement produziert. „2022 war das Jahr der Innovationen und Produktentwicklungen. Wir haben über elf Millionen Euro an Investitionen getätigt und Produkte in verschiedenen Anwendungsbereichen in der Pipeline. Unserem Ziel der Diversifizierung sind wir 2022 mit den beiden neuen Business Segmenten Henn Connectoren und Henngineered Products einen großen Schritt nähergekommen, beide Segmente werden wir 2023 weiter ausbauen.“ Auch die Summe der Investitionen wird in diesem Jahr auf 13,7 Millionen Euro erhöht.

Die etablierten Geschäftsbereiche – Verbindungen aus Kunststoff und Metall – bei Henn „Connectoren“ genannt, können mit neuen Entwicklungen bei den alternativen Antriebsarten Elektro, Wasserstoff und Hybrid eingesetzt werden. Mit der Eröffnung der neuen Produktionsstätte im chinesischen Taicang und dem neuen Vertriebsstandort in Indien setzte das Unternehmen 2022 weitere wichtige globale Expansionsschritte in diesem Geschäftsbereich. In Europa ist heuer der Aufbau eines Gruppenvertriebs in der Schweiz geplant. Das Wachstum der Gruppe ist auch auf Akquisitionen zurückzuführen. Durch die 2022 erfolgte Übernahme des deutschen 3D-Druck-Spezialisten VMR konnte das Geschäftssegment Henngineered Parts als neues Geschäftssegment aufgebaut werden. „Das ist ein bedeutender Schritt in Richtung Technologie-Erweiterung“, so Martin Ohneberg, der sich künftig voll auf seine Aufgaben als CEO der Gruppe konzentrieren will. Nach zwölf Jahren übergibt er die operative Geschäftsführung ab 1. März 2023 an Matthias Nicolussi.

Rasant entwickelt hat sich die Zahl der Mitarbeitenden. 2021 gab es einen sprunghaften Anstieg um 67 Prozent auf 460 Beschäftigte, zum Jahresende 2022 beschäftigte die Henn Connector Group weltweit 525 Mitarbeitende. VN-sca

Ein Rad greift ins andere: Die zugekauften Unternehmen und neuen Standorte sorgen für „gute Verbindungen“ und Diversifizierung .FA
Ein Rad greift ins andere: Die zugekauften Unternehmen und neuen Standorte sorgen für „gute Verbindungen“ und Diversifizierung .FA

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