Dieser Hotelier gibt die Führung seines Hauses ab

Markt / 10.01.2023 • 10:02 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Räumlichkeiten mit einem Fassungsvermögen von bis zu 600 Gästen und einer ideale Verkehrsanbindung gibt es im Hotel in Rankweil. <span class="copyright">FA/Sams</span>
Räumlichkeiten mit einem Fassungsvermögen von bis zu 600 Gästen und einer ideale Verkehrsanbindung gibt es im Hotel in Rankweil. FA/Sams

Hotellerie, Gastronomie, Catering: Vorarlberger Großgastronom baut Führung aus.

Rankweil Einer der größten Gastronomie- und Hotelleriebetriebe Vorarlbergs stellt sich für die Herausforderungen der Zukunft neu auf.

<p class="caption">Ernst Seidl will sich in Zukunft vermehrt um die Kundenbeziehungen kümmern und holt sich einen CEO und einen CFO in die Geschäftsführung. <span class="copyright">VN/HB</span></p>

Ernst Seidl will sich in Zukunft vermehrt um die Kundenbeziehungen kümmern und holt sich einen CEO und einen CFO in die Geschäftsführung. VN/HB

Das Rankweiler Hotel Firmament, bzw. Ernst Seidl Catering bekommt eine neue Führungsebene, die das Ziel hat, den stark gewachsenen Betrieb auf Zukunftskurs zu bringen. Der Gründer und Eigentümer des Unternehmens, Ernst Seidl wird weiterhin in der Geschäftsführung bleiben und sich, wie er im Gespräch mit den VN informierte, in Zukunft verstärkt um die Kundenpflege kümmern. “Wir haben zwar schon bisher ein sehr gutes Geschäft, doch ich bin überzeugt, dass wir da noch mehr machen können”, so Seidl. Bisher habe der gute Ruf des Unternehmens für zahlreiche Aufträge gesorgt, etwa jene bei gleich mehreren olympischen Spielen, wo Seidl mit seinem Team das Österreichhaus betreut haben, mit seinem Engagement sei sicher noch mehr zu erreichen.

Das Unternehmen hatte in der Bauphase mit Corona und den diversen Lockdowns zu kämpfen. <span class="copyright">VN</span>
Das Unternehmen hatte in der Bauphase mit Corona und den diversen Lockdowns zu kämpfen. VN

Neu wird es mit Mario Nachbaur einen CEO geben und mit Bärbel Schober eine  CFO, der sich um die Finanzen kümmert. Beide Führungskräfte haben schon bisher im Unternehmen gearbeitet und kennen den “Seidl-Spirit”, sagt der Gastronom, der in den vergangenen Jahren in der Gastronomie- und Eventsszene kräftig umgerührt hat. Bärbel Schober ist seit September 2022 für die Buchhaltung des Firmament verantwortlich. Sie blickt auf eine 25-jährige Karriere in der Steuerberatung zurück und war davor kaufmännische Leiterin eines Vorarlberger Transportunternehmens.

Das neue Führungsteam: v. l.: Ernst Seidl, Eigentümer und Geschäftsführer, Bärbel Schober, CFO und Mario Nachbaur, seit 1. Jänner CEO des Unternehmens. <span class="copyright">Fa/Urach </span>
Das neue Führungsteam: v. l.: Ernst Seidl, Eigentümer und Geschäftsführer, Bärbel Schober, CFO und Mario Nachbaur, seit 1. Jänner CEO des Unternehmens. Fa/Urach 

Mario Nachbaur ist ein Mitarbeiter der ersten Stunde. Er ist seit Oktober 2019 Vertriebsleiter im Firmament. Der Fokus der neuen Führungskräfte werde darauf liegen, die vorhandenen Geschäftsfelder Hotel, Restaurant, Event, Catering und Gemeinschaftsverpflegung weiterzuentwickeln. Nachbaur und Schober sollen die Transformation des Firmament – vom inhabergeführten Familienbetrieb zu einem mittelständischen Unternehmen – aktiv vorbereiten und begleiten: „Wir verteilen die Verantwortung auf mehrere Schultern und tragen so zur Stabilität des Betriebs bei“, erklärt Schober. „Wir möchten zukünftig vor allen die Leuchtkraft des Firmament stärker nützen, um Mitarbeitenden und Gästen die Attraktivität unseres Betriebs zu vermitteln. Damit schlagen wir ein neues Erfolgskapitel auf“, erklärt er weiter..

Veranstaltungsort und Hotel

Die Neustrukturierung ist laut Seidl auch deshalb jetzt in die Wege geleitet worden, weil das Unternehmen kräftig gewachsen ist: Von 18 fix angestellten Mitarbeitern auf jetzt rund 70 Mitarbeiter. Seidl hat in Rankweil neben dem Hotelbetrieb, der über 120 Zimmer und Doppelzimmer umfasst, das Firmament auch als Veranstaltungszentrum mit Locations für bis zu 800 Personen und mit Gastronomie mit rund 200 Sitzplätzen etabliert. Allerdings hatte das Unternehmen schon in der Bauphase mit Corona und den diversen Lockdowns zu kämpfen wie die Gastronomie und Hotellerie insgesamt. Gekostet hat der Neubau, bei dem auch Firmen wie der Weinhändler Bevanda oder Reiter Design als Partner für außergewöhnliche Partnerschaften gewonnen werden konnten, rund 25 Millionen Euro.

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