Coronahilfen führen zu Finanzpolstern

Markt / 23.01.2023 • 20:02 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Die staatlichen Coronahilfen haben heimische Unternehmen laut einer Studie der Oesterreichischen Nationalbank nicht nur gestützt, sondern ihnen zu ausgeprägten Finanzpolstern verholfen, schreibt „Der Standard“. In der Pandemie hätten die Vermögenswerte der Firmen um 4,4 Prozent und damit stärker als im Jahr vor Corona zugelegt. Die Bankguthaben und Bargeld-Reserven seien sogar um 17,5 Prozent gestiegen. Auch das Eigenkapital sei 2020 um 7,5 Prozent nach oben gegangen. Die Zahlen hätten sich durch alle Sektoren gezogen. Auch stark von der Coronakrise betroffene Branchen wie Tourismus oder Gastronomie seien mit einem größeren Finanzpolster ausgestiegen. Für die Studie wurden 122.000 Unternehmensbilanzen ausgewertet und Bankdaten analysiert.

Insgesamt wurden in Österreich seit Beginn der Pandemie staatliche Corona-Hilfen in Höhe von 47 Milliarden Euro ausgeschüttet.

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