Queen und Prinz Philip feiern Eiserne Hochzeit

Menschen / 19.11.2012 • 22:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vielleicht das Geheimrezept ihrer royalen Liebe: Höflinge beschreiben die Rolle von Prinz Philip im Haushalt als führend. Queen Elizabeth habe nur nach außen hin die Hosen an. Foto: EPA
Vielleicht das Geheimrezept ihrer royalen Liebe: Höflinge beschreiben die Rolle von Prinz Philip im Haushalt als führend. Queen Elizabeth habe nur nach außen hin die Hosen an. Foto: EPA

Heute vor 65 Jahren gaben sich die beiden in der Westminster Abbey das Ja-Wort.

London. Es ist die Ehe des Jahrhunderts: Queen Eliza­beth II. (86) und ihr Mann Prinz Philip (91) sind heute 65 Jahre lang verheiratet. Die britische Königin und der frühere Marineoffizier feiern Eiserne Hochzeit. Am 20. November 1947 schworen sich Philip und die damalige Prinzessin Elizabeth in der Westminster Abbey in London vor 2000 Gästen ewige Treue. Sie sollte halten bis heute – trotz aller Höhen und Tiefen, die das Königshaus in den vergangenen Jahrzehnten zu überwinden hatte.

Junge Liebe

Elizabeth war erst 13 Jahre alt, als sie sich schon in den adretten Kadetten mit deutschen und griechischen Wurzeln verschaute. Sie hatten sich bei der Hochzeitsfeier von Philips Cousine, Prinzessin Marina von Griechenland, getroffen. Anschließend begann die kleine Lilibet Liebesbriefe an Philip zu schreiben. 1946 – zwölf Jahre nach dem Kennenlernen – schenkte er ihr dann schließlich den Verlobungsring – mit Diamanten aus dem Diadem seiner Mutter. Erst ein Jahr später gab der Palast die Verlobung offiziell bekannt. Anfangs war Elizabeth für Philip nur ein hübsches Mädchen aus bestem Hause. Sie kannten sich schon zwei Jahre, als nach dem Abdanken von Elizabeths Onkel Edward VIII. und der Thronbesteigung ihres Vaters George VI. plötzlich klar wurde: Elizabeth wird eines Tages Königin. Schön fünf Jahre nach der Trauung starb George VI. überraschend früh. Die unbeschwerten frühen Ehejahre mündeten rasch in pure Pflichterfüllung. Für Philip hieß das: Ende der Militärkarriere. Der Mann, der sogar als Oberbefehlshaber der britischen Seestreitkräfte im Gespräch gewesen sein soll, würde den größten Teil seines Lebens hinter seiner Frau herlaufen – zumindest bei offiziellen Anlässen stets im vorgeschriebenen Abstand von zwei Schritten.