„Bin froh, dass mein Vater nicht mehr lebt“

Menschen / 13.01.2013 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Berlin. Über Klaus Kinski als Vater werden immer mehr schreckliche Details bekannt. Seine Tochter Nastassja beschreibt ihn als einen „Tyrannen“. Nicht nur ihre ältere Schwester Pola wurde offensichtlich vom Vater missbraucht. Klaus Kinski hat nach Angaben seiner zweiten Tochter Nastassja auch diese mit Annäherungsversuchen belästigt. „Er hat es versucht. Er hat mich immer viel zu sehr angefasst, mich ganz eng an sich gedrückt, sodass ich dachte, ich könnte nicht herauskommen. Damals war ich vier oder fünf Jahre alt“,

sagte die 51-jährige Schauspielerin der „Bild am Sonntag“. Ihre Halbschwester Pola hatte vergangene Woche publik gemacht, dass ihr Vater sie jahrelang sexuell missbraucht habe.

Auf die Frage, ob ihr Ähnliches widerfahren sei, sagte Nastassja: „Nein, das hat er mit mir nicht gemacht.“

Angst ständiger Begleiter

Sie habe große Angst vor dem Schauspieler gehabt. „Er war kein Vater. 99 Prozent der Zeit hatte ich fürchterliche Angst vor ihm. Er war so unberechenbar, hat die Familie immer terrorisiert.“ Er habe wegen jeder Kleinigkeit getobt. „Ich würde alles dafür tun, dass er auf Lebzeiten hinter Gitter kommt. Ich bin froh, dass er nicht mehr lebt.“

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