Sean Connery „nur noch Schatten seiner selbst“

Menschen / 25.08.2013 • 21:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sean Connery hatte sich schon seit Längerem aus der Öffentlichkeit und vom Filmgeschäft zurückgezogen. Foto: epa
Sean Connery hatte sich schon seit Längerem aus der Öffentlichkeit und vom Filmgeschäft zurückgezogen. Foto: epa

Die 83-jährige Hollywood-Legende scheint an Alzheimer erkrankt zu sein.

New York. (VN-bem) Dem schottischen Filmschauspieler, Filmproduzent und Oscarpreisträger Sir Sean ­Connery scheint es gesundheitlich immer schlechter zu gehen. Der 83-jährige Schauspieler, der unter anderem für seine Rolle als Agent 007 im Auftrag seiner Majestät berühmt wurde, hatte sich bereits seit geraumer Zeit aus dem Filmgeschäft und der Öffentlichkeit in den Ruhestand verabschiedet. Der Schotte lebt zurückgezogen mit seiner Frau Micheline Roquebrune entweder in seiner US-Wahlheimat New York oder in Spanien.

„Ernste Sorgen machen“

Für Interviews steht er seit einiger Zeit nicht mehr zur Verfügung. Sein Vertrauter und Schauspieler-Kollege Michael Caine („Gottes Werk und Teufels Beitrag“) sagte in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“, dass er nicht mehr Herr seiner Sinne sei. „Man muss sich um Sean Connery ernsthafte Sorgen machen“, so Caine weiter.

Der ehemalige James-Bond-Darsteller verliere zunehmend sein Erinnerungsvermögen, irre teilweise teilnahmslos durch die Straßen Manhattans. Seine Frau, mit der er seit 1975 in zweiter Ehe verheiratet ist, werde des Öfteren gerufen, um ihn aus seiner orientierungslosen Situation nach Hause zu holen. 1989 wurde Connery vom „People Magazine“ zum „Sexiest Man Alive“ und 1999, damals als 69-Jähriger, zum „Sexiest Man of the Century“ gewählt. 2005 erklärte er, in den Ruhestand zu gehen.