YouTube-Phänomen des Jahres heißt Taylor Swift

Menschen / 04.11.2013 • 22:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fast 146 Millionen Mal wurde Swifts offizielles Video zu „I Knew You Were Trouble“ angeklickt. Foto: Reuters
Fast 146 Millionen Mal wurde Swifts offizielles Video zu „I Knew You Were Trouble“ angeklickt. Foto: Reuters

Eminem bei den ersten YouTube-Awards als Künstler des Jahres ausgezeichnet.

New York. Der Rapper Eminem (41) und die Popsängerin Taylor Swift (23) sind mit den erstmals verliehenen YouTube Music Awards ausgezeichnet worden. Eminem bekam bei der Gala in New York in der Nacht zum Montag den Preis als Künstler des Jahres. Swift wurde mit ihrem Hit „I Knew You Were Trouble“ zum YouTube-Phänomen des Jahres gekürt. Die Auszeichnung für das Video des Jahres ging an die südkoreanische Mädchenband Girls‘ Generation und ihren Song „I Got A Boy“. Auch der Rapper Macklemore und sein Kollege Ryan Lewis, die US-Violinistin Lindsey Stirling und der Musiker und Komiker DeStorm erhielten Preise.

Fans hatten zuvor online die Gewinner der ersten von der Online-Plattform YouTube verliehenen Musikpreise gewählt. Im Rahmenprogramm der live im Internet übertragenen Gala traten unter anderem Lady Gaga, Arcade Fire und Eminem auf. Die von Schauspieler Jason Schwartzman und Musiker Reggie Watts moderierte Gala sollte sich bewusst von anderen Musikpreisverleihungen abheben. Es gab zahlreiche Bühnen, die Liveauftritte der Stars wurden zu Musik-Videos erklärt, die Zuschauer durften in die Veranstaltung eingreifen und das Moderatoren-Duo führte ohne festgelegtes Skript durch das Event. Ein „Festival der Aufregung“ sei es gewesen, sagte Schwartzman.

Kritik an der Veranstaltung

Im Internet gab es danach allerdings viel Kritik. Die „merkwürdigste Veranstaltung aller Zeiten“ sei es gewesen, schrieb die Tageszeitung „USA Today“ auf ihrer Webseite und der Digitalblog „TechCrunch“ schrieb von „Chaos, das man nie im TV sehen wird“. Auch per Twitter beschwerten sich Fans. „Unprofessionell“ und „durcheinander“ sei es gewesen, kommentierte einer und ein anderer schrieb: „Schlechteste Preisverleihungs-Show aller Zeiten.“