Wien macht das Rennen um den Song Contest

Menschen / 06.08.2014 • 22:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Conchita Wurst freut sich auf das Mega-Event im Mai in der Wiener Stadthalle. Foto: apa
Conchita Wurst freut sich auf das Mega-Event im Mai in der Wiener Stadthalle. Foto: apa

Wien. Innsbruck und Graz haben im Rennen um die Austragung des Song Contests 2015 das Nachsehen. „Wien liegt im Herzen Europas, steht in besonderem Ausmaß für Musik und Weltoffenheit, war Gastgeber zahlreicher Großereignisse und ist natürlich als Hauptstadt besonders geeignet, einen Song Contest für das gesamte Land zu veranstalten“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in einer Aussendung.

Der ORF hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. So habe es „drei sehr interessante Angebote“ gegeben, „die alle über unseren Erwartungen waren“, erklärte Wrabetz am Mittwochabend. „Nach sorgfältiger Prüfung und genauer Abwägung aller relevanten Parameter ist unsere Wahl auf Wien gefallen.“ Eine Wahl, mit der auch die EBU zufrieden scheint. „Wir sind über die ORF-Entscheidung, dass Wien die Host City des nächsten ‚Eurovision Song Contest‘ wird, sehr erfreut“, wird Executive Supervisor Jon Ola Sand zitiert. „Wir sind überzeugt, dass die Stadt über die Erfahrung, Menschen mit dem nötigen Know-how und die Einrichtungen verfügt, um Gastgeber des größten Unterhaltungsevents der Welt zu sein. Ich bin mir sicher, dass wir in Zusammenarbeit von Wien, ORF und EBU im Mai drei außergewöhnliche Shows erleben werden.“

Freude beim Bürgermeister

Wiens Bürgermeister Michael Häupl hat sich über die ORF-Entscheidung, den Song Contest 2015 in der Bundeshauptstadt auszutragen, erfreut gezeigt. „Wien als weltoffene Stadt ist für dieses Event der beste Austragungsort und wird diese Weltoffenheit auch international unter Beweis stellen“, so der Bürgermeister.

Auch Wurst begeistert

Auch die Siegerin des heurigen Song Contests, Conchita Wurst, zeigte sich von der Entscheidung für Wien angetan. „Das wird schön, Freunden die Stadt zu zeigen“, erklärte sie sich als Fremdenführerin bereit. Ginge es nach ihr, könnte man das ESC-Village zwischen den Museen aufbauen. „Ein bisschen angeben müssen wir schon mit unserer Architektur“, so die Wahlwienerin.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.