Phil Rudd irritiert mit Auftritt vor Gericht

Menschen / 26.11.2014 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wellington. AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd ist mit einem bizarren Auftritt vor Gericht erneut in die Schlagzeilen geraten. Der Rockmusiker ist angeklagt, weil er eine Morddrohung ausgestoßen haben soll und weil Drogen in seinem Besitz gefunden wurden. Der Richter habe erst mit Haftbefehl gedroht, weil Rudd beim Terminauftakt fehlte, berichtete die Zeitung „New Zealand Herald“. Der Musiker erschien aber kurze Zeit später unrasiert und ungekämmt vor Gericht in Tauranga in Neuseeland.

Der gebürtige Australier zog im Gerichtssaal eine Show für die Zuschauer ab: Er habe mit den Händen einen Rhythmus auf der Balustrade geklopft. Fernsehsender filmten ihn schließlich, wie er auf den Rücken eines Bodyguards sprang und sich huckepack vor das Gebäude tragen ließ. Vor laufenden Kameras setzte er sein Auto beim Abfahren so forsch zurück, dass ein Lieferwagen scharf bremsen musste, um eine Kollision zu vermeiden.

Der Richter verwies den Fall an ein niedrigeres Gericht, weil eine schwerwiegendere Anklage vor fast drei Wochen fallen gelassen wurde. Damals hieß es zunächst, Rudd habe versucht, einen Auftragskiller anzuheuern.

Der nächste Gerichtstermin ist am 2. Dezember. Rudd ist gegen Kaution auf freiem Fuß.