Prinz William stattet China einen Besuch ab

Menschen / 02.03.2015 • 21:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Duke of Cambridge trifft den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking. Foto: Reuters
Der Duke of Cambridge trifft den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking. Foto: Reuters

Kate reist wegen ihrer zweiten Schwangerschaft nicht mit.

Peking. Prinz William ist als erstes hochrangiges Mitglied des britischen Königshauses seit Jahrzehnten auf das chinesische Festland gereist. Der 32-Jährige kam am Sonntag in Peking an, wo er am Montag zunächst die Verbotene Stadt und ein Museum besichtigte. Anschließend traf er in der Großen Halle des Volkes mit Staatspräsident Xi Jinping zusammen. Zuvor war William vier Tage lang in Japan gewesen, einem wirtschaftlichen und geografischen Rivalen Chinas.

Nach der Zusammenkunft mit Xi ist geplant, dass William später am Montag nach Schanghai weiterreist und seine China-Reise am Mittwoch im Südwesten an der chinesischen Grenze zu Myanmar abrundet. Hongkong, das Großbritannien 1997 an China zurückgegeben hatte, wird der Prinz dagegen nicht besuchen.

Das Interesse an seinem Besuch wird sich unter den Chinesen vermutlich eher in Grenzen halten, da seine Frau Kate nicht an seiner Seite ist. Sie erwartet im nächsten Monat das zweite Kind des Paares.

Philip beleidigte Chinesen

Es wird erwartet, dass William in China diplomatischer auftreten wird als sein Großvater Philip, der 1986 als bislang letzter Royal offiziell in die Volksrepublik gereist war. Vor britischen Studenten hatte Philip gesagt, sollten sie noch länger in China bleiben, würden sie „schlitzäugig“ werden. Der Kommentar war in der Presse in seinem Heimatland weitgehend als Beleidigung der Chinesen aufgenommen worden und ist den Briten noch heute in Erinnerung.