„Ich bin schüchtern“

Menschen / 12.05.2015 • 22:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

US-Schauspielerin Elizabeth Banks versucht sich mit „Pitch Perfect 2“ als Regisseurin.

berlin. (lh) Elizabeth Banks, absolvierte einst ein Studium an der University of Pennsylvania mit „magna cum laude“, machte noch unter ihrem echten Namen Elizabeth Maresal Mitchell Bühnenkarriere und nahm ihren jetzigen Künstlernamen an, als sie in diversen TV-Serien mitwirkte. Im Kino bekam sie Rollen in den „Spider-Man“-Filmen als Journalistin Betty Brant und in „Die Tribute von Panem“ als Effie Trinket (Teil eins morgen im ORFeins-Hauptabend). Mit „Pitch Perfect 2“ stellt sie sich auch als Regisseurin vor.

Der erste Teil von „Pitch Perfect“ war auch in Österreich ein Hit, hatte hier rund 180.000 Zuschauer.

banks: : Ich weiß. Mein Mann, der Produzent Max Handelman, hatte sich damals gewundert, als er die Zuschauerzahlen reinbekam, und gefragt: „Wo liegt dieses Österreich eigentlich?“ Seither weiß er es ganz genau.

War es auch Ihr Mann, der Sie jetzt als Regisseurin für Teil zwei engagierte?

banks: Nein, er war eher dagegen, unsere Familienbande zu sehr mit dem Geschäft zu verknüpfen. Ich selbst wollte schon, doch ich bin ein so schüchterner Mensch, dass ich es nie laut sagte. Letztendlich entschieden die Universal-Studios, nachdem sie einen Kurzfilm von mir gesehen hatten.

War es nicht undankbar, die Fortsetzung eines so großen Erfolges zu übernehmen?

banks: Vielleicht, aber ich hatte ein klares Ziel. Noch besser sein und die Zuschauer überraschen. Außerdem bringe ich die Menschen gern zum Lachen, liebe daher Komödien. Und Musik. Ich hatte hier im Grunde zwei große Aufgaben. Erstens, eine gute Story abzuliefern, zweitens die Zusammenstellung der Musik. Die Songs sind zu hundert Prozent meine persönliche Auswahl, und auch die Arrangements. Sollte „Pitch Perfect 2“ nicht ankommen, gibt es keine Ausrede. Denn von Anfang an habe ich klargestellt: Dieser Film – das bin eindeutig ich.

Wollen Sie nach „Pitch Perfect 2“ auch weiterhin eine Karriere als Regisseurin verfolgen?

banks: Nur in Sonderfällen. Denn Regie führen kostet dich ein Jahr deines Lebens. Ich bewege mich lieber weiter auf schauspielerischen Pfaden.

Was ärgert Sie denn als Schauspielerin besonders?

banks: Ich habe einen Horror vor Entscheidungen. Denn wenn ich zugesagt hatte, ist es schon passiert, dass ein noch interessanteres Angebot kam, auf das ich dann verzichten musste.

Sie spielen auch im letzten Teil der „Tribute von Panem“-Reihe, „Mockingjay 2“, mit, der im Spätherbst erscheinen wird. Gibt es spezielle Überraschungen?

banks: : Ich darf noch nichts verraten. Aber wenn Sie das Buch gelesen haben, wissen Sie ohnehin, wie es laufen wird.