Anregung zum Umgang mit dem Tod

Menschen / 29.10.2015 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Rudolf Sagmeister und Autor Thomas Schiretz.
Rudolf Sagmeister und Autor Thomas Schiretz.

Bregenz. Um Auseinandersetzungen mit dem vielfach immer noch verdrängten Sterben der Menschen geht es im Buch „Sterbstund“, in dem Rita Bertolini sich auf 275 Seiten ebenso Gedanken zum Thema Tod macht wie eine Reihe von Autoren. Kuratorin und Mitautorin Ute Pfanner hieß die zahlreichen Besucher in der Aula des vorarlberg museum willkommen und moderierte den Abend. Stellvertretend für die Mitverfasser Wolfgang Hermann, Monika Helfer, Andreas Rudigier, Thomas Schiretz, Theresia Anwander, Maria Rose Steurer-Lang und Martina Mätzler, Friedrich Juen und Michael Kasper sowie Ingrid Bertel brachte Albert Lingg den Besuchern eine Reihe von Aspekten zum Sterben näher. Etwa die, dass Trauerarbeit auch Schwerstarbeit sein kann und Palliativmediziner Otto Gehmacher im Landeskrankenhaus Hohenems eine vorbildliche Betreuung für Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, leistet. Künstlerin Bettina Bohne, Festspiel-Vizepräsident Willi Muzyczyn und der Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel erlebten Improvisationen von Clemens Morgenthaler (Piano), der zu guter Letzt die Sopranistin Julia Großsteiner bei vier Liedern von Johann Sebastian Bach begleitete.

V.l.: Albert Lingg, Kuratorin Ute Pfanner, Buchgestalterin Rita Bertolini, Sopranistin Julia Großsteiner und Pianist Clemens Morgenthaler.
V.l.: Albert Lingg, Kuratorin Ute Pfanner, Buchgestalterin Rita Bertolini, Sopranistin Julia Großsteiner und Pianist Clemens Morgenthaler.
Martina Mätzler, Marie Rose Steurer-Lang und Waltraud Fetz.
Martina Mätzler, Marie Rose Steurer-Lang und Waltraud Fetz.
Die Eltern von Rita Bertolini, Hans und Anna Bertolini. fotos: mb
Die Eltern von Rita Bertolini, Hans und Anna Bertolini. fotos: mb