Dauerzwist geht jetzt in die nächste Runde

Menschen / 05.08.2016 • 22:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Seit den MTV Video Music Awards 2009 liegen Kanye West und Taylor Swift im Clinch.

New York. Zwischen Sängerin Taylor Swift und Rapper Kanye West war Streit von Anfang an vorprogrammiert. Bei der Verleihung der MTV Video Music Awards 2009 fiel er ihr bei ihrer Dankesrede plötzlich ins Wort: „Yo, Taylor! Ich freue mich wirklich für dich und werde dich ausreden lassen. Aber Beyoncé hatte eines der besten Videos aller Zeiten!“ Jetzt geht der Zwist in die nächste Runde.

Ein Ende des Streits zwischen Swift (26) und West (39) ist auch sieben Jahre später noch immer nicht in Sicht. Jüngster Stein des Anstoßes ist der Kanye-Hit „Famous“, in dem er voraussagt, mit Swift Sex zu haben, und in dem er sich ihren Ruhm auf die eigenen Fahnen schreibt. Das umstrittene Video zu dem Titel zeigt sie nackt neben ihm schlafend – eine täuschend echt aussehende Wachsfigur. Für die Beleidigung „Schlampe“ will er sich vor Veröffentlichung sogar ihr Einverständnis geholt haben. Alles gelogen, beteuerte eine sichtlich betroffene Swift kürzlich auf Instagram: Der Rapper habe ihr den besagten Song nie vorgespielt.

Nun heizt Popstar Justin Bieber (22) die Sache noch an. Diese Woche veröffentlichte er ein Foto von sich beim Video-Telefo-

nat mit West und schrieb „Taylor

Swift, was geht?“

dazu. Man wird den Eindruck

nicht los, dass die alten Kumpels Bieber und West sich gemeinsam über Swift lustig machen.

Rückendeckung von Ehefrau

Und dann wäre da natürlich noch Kim Kardashian. Wie so oft gibt die TV-Promi-Frau ihrem Ehemann wie auch
bei dessen sonstigen

Fehltritten

Rücken-

deckung.

Swift sei eine Lügnerin, habe den Song freigegeben und wolle sich aus der Affäre ziehen, sagte Kardashian im Juni. „Ich schwöre, mein Mann bekommt so viel Mist ab, wenn er eigentlich nach Vorschrift gehandelt und sogar angerufen hat, um den Song genehmigt zu bekommen.“

Unwahrscheinlich, dass Swift und West ihr Kriegsbeil in absehbarer Zeit begraben werden: Allein der Zoff um die VMAs zog ein ewiges Hin und Her von Entschuldigungen nach sich, die rückblickend dann aber als falsch oder nicht ernst gemeint interpretiert wurden.

Sogar zum Essen verabredeten sich die beiden im Februar 2015 in New York, und kurz
vorher hatte West über eine mögliche musikalische Zusammenarbeit

verraten: „Sie will ins Studio und wir werden definitiv zusammen reingehen.“ Dieser Satz scheint heute in sehr weite Ferne gerückt.