Viele Trophäen und politische Untertöne

Menschen / 21.11.2016 • 22:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Popsternchen Ariana Grande (23) nahm den Preis als „Künstler des Jahres“ entgegen. Foto: Reuters
Popsternchen Ariana Grande (23) nahm den Preis als „Künstler des Jahres“ entgegen. Foto: Reuters

Los Angeles. Die amerikanische Sängerin Ariana Grande (23) hat den American Music Award in der Königskategorie gewonnen. Grande nahm am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles den Preis als „Künstler des Jahres“ entgegen. Über die Gewinner stimmten Fans im Internet ab. Doch zahlenmäßig räumten zwei Kanadier ab: Pop-Star Justin Bieber, der von einem Auftritt bei seiner Konzert-Tour in Europa nach Los Angeles geschaltet wurde, holte vier Preise als bester Pop/Rock-Sänger, für das Album „Purpose“, den Song „Love Yourself“ und das Video für „Sorry“. Der kanadische Rapper Drake gewann in der Sparte Rap/Hip-Hop die Preise als bester Künstler, für sein Album „Views“, den Song „Hotline Bling“ und im Zusammenspiel mit Rihanna die Trophäe für den Soul/R&B-Song „Work“. Rihanna holte zwei weitere Preise, als beliebteste Soul/R&B-Sängerin und für ihr Album „Anti“.

Die Preisverleihung hatte diesmal auch politische Untertöne. Nach der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten ließen viele Stars Dampf ab. US-Model Gigi Hadid (21), die mit Comedian Jay Pharoah (29) moderierte, machte sich mit gespieltem Akzent und Schmollmund über Melania Trump lustig. Härter ging die Punk-Rock-Band Green Day mit Trump ins Gericht. „No Trump, no KKK, no fascist USA!“, dröhnte Bandleader Billie Joe Arm­strong mit erhobener Faust zu dem Song „Bang Bang“.