Eine schräge Schundheftparty im TiK

Menschen / 23.12.2016 • 22:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sax & Crime alias Harald Kräuter (l.) und Thomas Vigl.
Sax & Crime alias Harald Kräuter (l.) und Thomas Vigl.

Dornbirn. Zu einer schrägen Schundheftparty unter dem Ehrenschutz des Baron von Zanzenberg luden TiK-Chef Robert Kahr und Ulrich „‚Gaul“ Gabriel anlässlich der Präsentation des neuen Schundheftes Nr. 13 „Suppen“ von Christian Futscher, der extra aus Wien anreiste, um persönlich seine verblüffenden Suppenerlebnisse vorzutragen. Mehr als nur musikalische Umrahmung waren dabei Sax & Crime mit Harry Kräuter und Thomas Vigl. Der literarische Doyen und Riccabonakenner Kurt Bracharz las aus seinem Dadadagebuch (Schund 12), einer informativen Kollage anlässlich 100 Jahre Dada. Die Vorarlberger Literaturpreisträgerin Petra Nachbaur trug aus Lele (Schund 11) vor und verblüffte mit der hohen Kunst des literarischen Experiments, bestand doch der ganze Text nur aus zwei Vokalen E und U. Schundheft-Herausgeber Ulrich Gabriel konjugierte Zeit-Wörter aus „Sprachleere Deutsch 0.815“ und las aus den Kulturhaupstadt-Pamphleten. Auf Partypapptellern wurden statt Schüblingen mit Senf die fünf Schundhefte des Jahrgangs 2016 serviert, gestempelt mit der Visage von Guy Fawkes. Bei der Party amüsierten sich Barbara Gabriel, Günter Köllemann, Manfred Neururer, Hubert Vogel sowie Herbert Eisele, Hubert Riedmann, Katharina Leissing oder Renate Adadevoh.

Dominik Rinnhofer (l.) und Jürgen-Thomas Ernst.
Dominik Rinnhofer (l.) und Jürgen-Thomas Ernst.
Gäste-Duo: Ruth Knünz (l.) und Anja Seid.
Gäste-Duo: Ruth Knünz (l.) und Anja Seid.
Literarisches Quartett: Ulrich „Gaul“ Gabriel (l.), Kurt Bracharz, Petra Nachbaur und Christian Futscher. Fotos: Franc
Literarisches Quartett: Ulrich „Gaul“ Gabriel (l.), Kurt Bracharz, Petra Nachbaur und Christian Futscher. Fotos: Franc