Wo Licht nicht selbstverständlich ist

26.01.2017 • 20:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Christopher Wolf, Jamila Böhler, Amanda Stumvoll, Harun Muric.
Christopher Wolf, Jamila Böhler, Amanda Stumvoll, Harun Muric.

Dornbirn. MWANGA bedeutet Licht in Kisuaheli, einer der vielen Sprachen, die in Ostafrika gesprochen werden. Licht ist in jenen Gebieten aber alles andere als selbstverständlich. Mit dieser Thematik hat sich die gemeinnützige Firma Kairos in Bregenz beschäftigt und das hoch funktionale LED-Modul „Sunlight“ entwickelt, das die Grundlage für den Jugend-Designwettbewerb bildete, den das designforum Vorarlberg in Kooperation mit Kairos, der Zumtobel Group, dem Energieinstitut Vorarlberg und der VKW ausgeschrieben hatte. 213 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren gestalteten insgesamt 123 Leuchten aus Recyclingmaterialien, inklusive Bauanleitung. Von einer Jury wurden 14 Leuchten ausgewählt, die in der Ausstellung im designforum zu sehen sind. In abgedunkelten Zelten, die von Jugendlichen der Offenen Jugendarbeit Dornbirn sowie der pro mente Vorarlberg angefertigt wurden, können die Leuchten bewundert werden. Gestern Abend wurden drei der Leuchten zusätzlich prämiert. Alexander Kaufmann und Fabian Scandella vom BG Dornbirn, Amanda Stumvoll und Anna Diana Mätzler vom BORG Egg und eine Lehrlingsgruppe von der Landesberufsschule Bregenz konnten die Jury mit ihren Entwürfen besonders begeistern. Die Vernissage samt Prämierung ließen sich Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Werkraum-Leiter Thomas Geisler, Jurymitglied Andreas Staudacher (WKV), Birgit Fleisch (OJAD) sowie Daniel Lechner (Zumtobel Group), Helmut Burtscher (VKW) oder Bernhard Ölz (Prisma) nicht entgehen.

Zeigten sich begeistert: Helmut Burtscher (v. l.), Karl-Heinz Kaspar, Theresa Feurstein, Martin Strele und Daniel Lechner. Fotos: Franc
Zeigten sich begeistert: Helmut Burtscher (v. l.), Karl-Heinz Kaspar, Theresa Feurstein, Martin Strele und Daniel Lechner. Fotos: Franc
Alexandra und Gerhard Humpeler besuchten die Ausstellung.
Alexandra und Gerhard Humpeler besuchten die Ausstellung.
Andreas Staudacher und Maria Meusburger-Bereuter.
Andreas Staudacher und Maria Meusburger-Bereuter.