Johnny Depp kurz vor Pleite

Menschen / 01.02.2017 • 22:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Depp investierte unter anderem in Immobilien, Kunst und Wein. AP
Depp investierte unter anderem in Immobilien, Kunst und Wein. AP

Der US-Schauspieler hat monatlich rund zwei Millionen Dollar ausgegeben.

Los Angeles. US-Schauspieler Johnny Depp steht einer Klageschrift zufolge kurz vor dem finanziellen Ruin. Der 53-jährige Hollywoodstar habe in den vergangenen zwei Jahrzehnten rund zwei Millionen Dollar (1,9 Millionen Euro) monatlich ausgegeben, heißt es in einer bei Gericht in Los Angeles eingereichten Klage.Diese stammt von Depps ehemaliger Beratungsfirma The Management Group (TMG). TMG will den Star wegen unbezahlter Millionen-Rechnungen zur Rechenschaft ziehen.

Depp machte demnach allein für seine 14 Häuser rund 75 Millionen Dollar locker. Unter anderem besitzt der Mime ein Schloss in Frankreich sowie Immobilien auf den Bahamas, in Los Angeles, einen Reiterhof im US-Bundesstaat Kentucky und mehrere Domizile in Hollywood.

Außerdem habe der Golden-Globe-Gewinner und dreimal Oscar-nominierte Schauspieler seit 2000 etwa 18 Millionen Dollar für eine Jacht ausgegeben, 45 Luxusautos erworben und monatlich rund 700.000 Dollar für Privatjet-Flüge, Wein und seine 40 Angestellten berappt. Zudem besitze der Kunstliebhaber etwa 200 Originale berühmter Künstler sowie 70 Gitarren. Als besonders exzentrisch und verschwenderisch gilt allerdings die Aktion, die Depp anlässlich des Todes des US-Schriftstellers Hunter S. Thompson im Jahr 2005 veranstaltete: Damals zahlte Depp drei Millionen Dollar für eine Trauerfeier, bei der die Asche des Autors mit einer Kanone in die Luft geschossen wurde. Auch seine kürzliche Scheidung von der Schauspielerin Amber Heard nach nur eineinhalb Jahren Ehe schlug teuer zu Buche: Nach einer außergerichtlichen Einigung muss der Star sieben Millionen Dollar an die 30-Jährige zahlen.

Depp verklagte Mitte Jänner seinerseits TMG und forderte 25 Millionen Dollar für schlechte Finanzberatung und Geschäftsführung.