„Ich wurde bedroht“

Menschen / 26.03.2018 • 22:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Stormy Daniels soll 2006 eine Affäre mit Donald Trump gehabt haben. APA
Stormy Daniels soll 2006 eine Affäre mit Donald Trump gehabt haben. APA

Stormy Daniels packt über Affäre mit Donald Trump aus.

New York US-Pornostar Stormy Daniels (39) hat nach eigenen Angaben in der Vergangenheit aus Angst über ihre angebliche Affäre mit Donald Trump (71) geschwiegen. Sie sei bedroht worden, erzählte sie in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Senders CBS. „Ich hatte Angst.“ Die Schauspielerin, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, beharrt darauf, dass sie 2006 eine Affäre mit Donald Trump hatte – kurz nachdem dessen Frau Melania (47) Sohn Barron (12) zur Welt gebracht hatte.

In dem Interview schilderte die heute 39-Jährige, dass sie wenige Tage vor der US-Präsidentenwahl 2016 aus Angst ein Schweigegeld von Trumps persönlichem Anwalt Michael Cohen angenommen habe. Sie sei Jahre zuvor von einem Unbekannten bedroht und aufgefordert worden, nichts über die Affäre verlauten zu lassen, sagte Clifford. Daran habe sie sich erinnert, als sie die Schweigevereinbarung mit Cohen unterzeichnet habe. 2011 sei ein Mann an sie herangetreten – kurz nachdem sie mit dem Magazin „In Touch“ vereinbart hatte, ihre Geschichte zu erzählen. Zunächst habe sie sich gegen Zahlung von 15.000 Dollar (12.150 Euro) zu dem Interview mit dem Magazin bereit erklärt. Nachdem sie von dem Mann auf einem Parkplatz in Las Vegas bedroht wurde, sagte sie das Interview aber ab und ging auch nicht zur Polizei. „Er sagte mir: Lass Trump in Ruhe. Vergiss die Geschichte. Und dann schaute er meine Tochter an und sagte, das ist ein hübsches kleines Kind. Es wäre eine Schande, wenn ihrer Mutter etwas geschehen würde.“

Stormy Daniels wies darauf hin, dass sie im Laufe der Zeit Magazin-Angebote erhalten habe, die ihr weitaus mehr Geld hätten einbringen können als die von Cohen gebotenen 130.000 Dollar (105.300 Euro). „Ich habe nicht einmal verhandelt“, meinte sie über die von Cohen angebotene Summe. Das allein schon beweise, dass sie nicht aus Opportunismus oder Geldgier gehandelt habe. Auch mehrere Dementis der Affäre habe sie nur aus Angst unterzeichnet. „Ich fühlte mich eingeschüchtert. Und ich wusste nicht, was ich tun sollte.“ Die Pornodarstellerin und -regisseurin betonte, dass sie nur einmal Sex mit Trump gehabt habe. Das sei völlig freiwillig geschehen, auch wenn sie sich nicht zu ihm hingezogen gefühlt habe. Trump bestreitet die Affäre.