Kim Dotcom bekommt 53.000 Euro Schadenersatz

26.03.2018 • 20:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Kim Dotcom kämpft seit 2012 gegen seine Auslieferung an die USA. RTS
Kim Dotcom kämpft seit 2012 gegen seine Auslieferung an die USA. RTS

Wellington Wegen Verstößen gegen das Datenschutzgesetz muss Neuseelands Regierung dem umstrittenen Internetunternehmer Kim Dotcom (Megaupload) umgerechnet knapp 53.000 Euro zahlen. Der als Kim Schmitz in Kiel geborene Dotcom hatte 2015 von allen 28 neuseeländischen Ministern sämtliche privaten Informationen angefordert, die sie über ihn haben. Der von den Behörden eingeschaltete Generalstaatsanwalt lehnte den Antrag mit der Begründung ab, er sei „schikanös“.  Am Montag stellte das Menschenrechtsgericht fest, dass die Regierung mit der Ablehnung des Ersuchens gegen das Datenschutzgesetz verstoßen habe. Zudem wurde die Regierung angewiesen, alle relevanten Dokumente zur Verfügung zu stellen.