„Ich liebe Kreuzfahrten“

Menschen / 28.03.2018 • 22:39 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Barbara Wussow ist die Nachfolgerin von Heide Keller. dpa
Barbara Wussow ist die Nachfolgerin von Heide Keller. dpa

Barbara Wussow sorgt sich künftig als Hoteldirektorin um das Wohl der Gäste auf dem Traumschiff.

berlin Sie ist die Nachfolgerin der legendären Heide Keller, die in ihrer Rolle als Chefhostess Beatrice über viele Jahre ein fester Bestandteil der ZDF-Reihe „Das Traumschiff“ war: Barbara Wussow. Die 57-Jährige ist in der Folge „Das Traumschiff: Malediven“ am Ostersonntag zum ersten Mal als festes Crewmitglied Hanna Liebhold zu sehen, die sich als Hoteldirektorin künftig um das Wohl der Kreuzfahrt-Touristen kümmert. 

 

Frau Wussow, gratuliere zu Ihrem neuen Job auf dem „Traumschiff“. Das ist für einen Schauspieler wie ein Sechser im Lotto, oder?

Wussow: Ja, ich bin schon ganz glücklich, dass mir das angeboten wurde. Vor allem, weil sich das Engagement über einen längeren Zeitraum erstreckt, das ist in Zeiten wie diesen natürlich ein Geschenk.

 

Ihre Vorgängerin Heide Keller ist mehr als 35 Jahre auf dem „Traumschiff“ gefahren. Wollen Sie es auch so lange machen?

Wussow: Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Dann wäre ich ja über 90 Jahre alt, wenn ich wieder aufhöre. Auf die Rolle der komischen Alten habe ich nun wirklich keine Lust (lacht). Aber lassen Sie mich jetzt erst einmal anfangen, dann sehen wir weiter. 

 

Wie haben Sie davon erfahren, dass Sie die Rolle bekommen?

Wussow: Ich habe im vergangenen Jahr im Herbst in Hamburg Theater gespielt, als der Anruf vom ZDF kam. Ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut, habe dem Sender dann aber auch gesagt, dass ich erst einmal Rücksprache mit meiner Familie halten muss – das ist ja doch eine sehr einschneidende Veränderung in unserem Leben, weil ich immer wieder lange am Stück für die Dreharbeiten unterwegs bin.    

 

Was hat Ihr Mann Albert Fortell gesagt, der ja auch Schauspieler ist?

Wussow: Er hat sich natürlich gefreut, musste aber auch zurückstecken, weil er in diesem Zeitraum ein Angebot für eine Tournee hatte, das er dann absagen musste, um bei der Familie zu bleiben. Wir haben einfach das „Traumschiff“ und die Tournee gegeneinander abgewogen und uns für das längerfristige Engagement entschieden. Meine Kinder haben so lala reagiert: Sie freuen sich für mich, weil sie wissen, dass ich gerne reise, aber sie vermissen mich während der Dreharbeiten natürlich auch.

 

Worauf haben Sie sich am meisten gefreut?

Wussow: Auf jeden Fall auf die Schiffsreisen. Ich liebe Kreuzfahrten und habe mit meiner Familie auch schon einige gemacht. Aber auch die Rolle der Traumschiff-Hoteldirektorin Hanna Liebhold hat es mir angetan. Und natürlich habe ich mich auf so manchen Kollegen gefreut.

 

Sie meinen vermutlich Sascha Hehn, mit dem Sie vor 30 Jahren für die „Schwarzwaldklinik“ vor der Kamera standen . . .

Wussow: Der Sascha, natürlich, ich habe mich aber auch auf Harald Schmidt gefreut, der ja auch zur Crew gehört – ein sehr angenehmer und sympathischer Kollege. Und natürlich habe ich mich auch auf Nick Wilder, der ja den Bordarzt Doktor Sander spielt, gefreut. Er war übrigens der Erste, der mich ganz spontan aus seiner Heimat in den USA angerufen hat und mir gesagt hat, wie sehr er sich darüber freut, dass ich jetzt ein festes Mitglied der „Traumschiff“-Familie bin.

  

Das „Traumschiff“ war Ihnen ja nicht fremd – Sie waren früher schon in Gastrollen zu sehen.

Wussow: Stimmt, ich habe zwei Mal mitgespielt, das ist aber schon lange her. Ich war nicht so oft dort wie einige andere Schauspieler, aber das ist ja auch gut – sonst hätte ich die Rolle als festes Crewmitglied vielleicht nicht bekommen.

 

Die „Schwarzwaldklinik“ war vor mehr als 30 Jahren ein ungeheurer Schub für Ihre Karriere. Erhoffen Sie sich vom „Traumschiff“ einen ähnlichen Effekt? 

Wussow: Aber sicher. Ich denke zwar, dass ich mir in den vergangenen Jahren einen ganz guten Namen gemacht habe, und ich bin auch aus dem Schatten meiner berühmten Eltern Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf herausgetreten. Aber es ist natürlich ein Geschenk, in einer so populären Reihe wie dem „Traumschiff“ mitzuspielen.  mw