Kommt Meghans Vater oder kommt er nicht?

15.05.2018 • 20:15 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Thomas Markle hätte seine Tochter Meghan bei ihrer Hochzeit mit Prinz Harry am kommenden Samstag zum Altar führen sollen. AP
Thomas Markle hätte seine Tochter Meghan bei ihrer Hochzeit mit Prinz Harry am kommenden Samstag zum Altar führen sollen. AP

Ausschlaggebend ist Thomas Markles Gesundheitszustand.

London Meghan Markles Vater führt seine Tochter wahrscheinlich am Samstag doch nicht zum Altar in Windsor. Er wolle in den USA bleiben, um weder seine Tochter noch die königliche Familie in Verlegenheit zu bringen, soll Thomas Markle (73) dem amerikanischen Promi-Portal „TMZ.com“ gesagt haben. Er reagierte damit auf Vorwürfe, er habe gegen Geld gestellte Paparazzi-Fotos von sich machen lassen. Zudem habe er vor einigen Tagen einen Herzinfarkt erlitten.

Ausdrücklich bestätigen wollte eine Sprecherin des Königshauses die angebliche Absage von Thomas Markle auf Anfrage der dpa nicht. Der Kensington-Palast in London teilte am späten Montagabend aber mit, die Braut befinde sich wenige Tage vor ihrer Hochzeit in einer Lage, die ihr sehr nahe gehe. Ihr Vater sei in einer schwierigen Situation. „Sie und Prinz Harry bitten um Verständnis und Respekt für Mr. Markle“, hieß es in der Mitteilung.

Am Dienstag verbreitete „TMZ“ dann die Nachricht, dass Meghans Vater nun doch zur Hochzeit seiner Tochter mit Prinz Harry am Samstag nach Windsor kommen will. Voraussetzung sei aber, dass der 73-Jährige gesundheitlich dazu in der Lage sei und seine Ärzte zustimmen.

Prinz Harry (33) und die US-Schauspielerin (36) heiraten in der St.-Georgs-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor. Wer könnte Meghan statt des Vaters zum Altar führen, falls dieser nicht kommt? Britische Medien tippen auf ein Mitglied der Royals oder auf Meghans Mutter Doria Ragland (61). Mit der Sozialarbeiterin und Yogalehrerin versteht sich Meghan nach eigenen Angaben blendend.

Die Eltern ließen sich scheiden, als Meghan sechs Jahre alt war. Sie wuchs bei ihrer Mutter auf.

Ein dritte Option wäre, dass Meghan allein zum Altar schreitet. Aus dem Kensington-Palast wollte man sich allerdings dazu nicht äußern.

Thomas Markle bereut Fotos

Der Vater, der früher Lichtexperte bei TV-Produktionen war, bedauert laut „TMZ.com“ inzwischen seine Absprache mit den Fotografen. Er sei zuvor über Paparazzi-Schnappschüsse verärgert gewesen, die ihn in ein schlechtes Licht gerückt hätten. Um Geld sei es ihm jedoch in erster Linie nicht gegangen, wird Thomas Markle weiter zitiert.

Auf den umstrittenen Fotos ist zu sehen, wie sich der Rentner in einem Internetcafé Fotos seiner Tochter anschaut, einen Bildband über Großbritannien studiert und sich Maß für einen Anzug nehmen lässt. Später tauchten allerdings Bilder einer Überwachungskamera auf, die Thomas Markle im Gespräch mit einem Fotografen zeigten.

Britische Medien spekulierten, dass sich der 73-Jährige möglicherweise angesichts der Hochzeit zu stark unter Druck gesetzt fühlte. Er lebt zurückgezogen im mexikanischen Städtchen Rosarito und in den USA. Sein Verhältnis zu seiner Tochter soll gut sein, allerdings mit Höhen und Tiefen in der Vergangenheit.