PROMIS IM BLITZLICHT

Menschen / 08.04.2019 • 21:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Thomas Gottschalk geht es nach der Trennung gut. DPA
Thomas Gottschalk geht es nach der Trennung gut. DPA

Verhängnisvoll

frankfurt, Berlin Wegen eines Cannabisfundes am Frankfurter Flughafen ermittelt die Polizei gegen die Berliner Rapperin Juju („Melodien“). Hintergrund sei eine Veröffentlichung in einem sozialen Netzwerk gewesen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. In einer Insta-Story habe sie öffentlich angegeben, vor ihrem Abflug Marihuana versteckt zu haben. „Das Kuriose: Ein Bundespolizist war ihr Follower“, erklärte der Polizeisprecher. Der Beamte habe die Nachricht gesehen und tätig werden müssen. 

 

Gut drauf

München Thomas Gottschalk hat sich in seiner Radioshow zu den Berichten über das Ende seiner Ehe geäußert. „Die Leser irgendwelcher Weiberzeitungen, die gehen mir wirklich am Arsch vorbei – und was die da alles im Moment lesen müssen“, sagte er am Sonntagabend auf Bayern 1. „Es ist die Hälfte wahr, die andere Hälfte stimmt allerdings.“ Seine Hörer sollen sich keine Sorgen um ihn machen. „Mir geht es gut.“ Mitte März war bekannt geworden, dass der frühere „Wetten, dass..?“-Moderator sich nach mehr als 40 Ehejahren von seiner Frau getrennt hat.

 

Brunei-Boykott

Hollywood Oscar-Preisträger George Clooney (57, „Syriana“) hat weitere Unterstützer für seinen Boykottaufruf gegen Luxushotels gefunden, die dem Sultan von Brunei gehören. Unternehmen wie die Deutsche Bank, die „Financial Times“ und verschiedene Immobiliengesellschaften kündigten inzwischen an, die neun Hotels zu meiden. Grund für den Boykott des Kleinstaates auf der südasiatischen Insel Borneo ist eine Verschärfung der Strafgesetze, wonach in Brunei Homosexuellen nun die Todesstrafe durch Steinigung droht. Grundlage dafür ist die Scharia, die im weiten Sinne die religiösen und rechtlichen Normen im Islam regelt. Der US-Schauspieler, Filmregisseur und Produzent Clooney („Argo“) ruft deshalb dazu auf, künftig einen Bogen um Hotels zu machen, die dem Sultan von Brunei gehören, einem der reichsten Monarchen der Welt. Vor einem der Hotels, dem Londoner „Dorchester“, hatten am Wochenende Hunderte gegen die neuen Gesetze protestiert.

 

Mini-Auftritt

springfield Erstmals nach der Anklageerhebung wegen sexuellen Missbrauchs ist der Popsänger R. Kelly (52, „I Believe I Can Fly“) wieder öffentlich aufgetreten. In einer Bar in Springfield im US-Bundesstaat Illinois sang der Musiker laut US-Medienberichten in der Nacht zum Sonntag knapp 30 Sekunden seines Songs „Bump N‘ Grind“. Außerdem posierte er rund 30 Minuten mit Fans für Selfies und gab Autogramme. Dies sei derzeit die einzige Möglichkeit für ihn, Geld zu verdienen, sagte er in einem Instagram-Video.

George Clooney ist mit seinem Boykott-Aufruf erfolgreich. AFP
George Clooney ist mit seinem Boykott-Aufruf erfolgreich. AFP