Buntes Fest der Inklusion in Hohenems

Menschen / 04.05.2019 • 15:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
„Ja zum Mitanand“ lautete das Motto des Abends. loa

Viele Menschen mit und ohne Behinderungen folgten der Einladung der Selbstvertreter der Lebenshilfe Vorarlberg und feierten gemeinsam den „Tag der Inklusion“.

Hohenems Das dritte „Fest der Inklusion“ im Tennis-Event-Center in Hohenems stand ganz im Zeichen des Mottos „Ja zum Mitanand“. Durch den Abend führten Radio-Moderator Philipp Wüstner und Selbstvertreter Klaus Brunner, der zu Beginn erklärte: „Dieses Fest soll Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen“.

Moderator Philipp Wüstner und Organisator Klaus Brunner führten durch den Abend.

Alle zwei Jahre findet das Fest anlässlich des Tags der Inklusion statt. Eröffnet wurde der Abend vom Tanzhaus Hohenems, diese gaben dem Publikum einen Vorgeschmack auf die Weltgymnaestrada. Lebenshilfe-Präsidentin Adriane Feurstein und Bgm. Dieter Egger betonten, wie wichtig die Vielfalt in der Gesellschaft ist. „Das Fest passt wunderbar nach Hohenems. Bei uns sind alle willkommen. Gerade entsteht im Stadtteil Schwefel eine inklusive Schule, damit alle Kinder gemeinsam zur Schule gehen können,“ berichtete Egger.

Eine Petition wurde an LT-Vizepräsidentin Martina Rüscher übergeben.

Im Interview mit LT-Vizepräsidentin Martina Rüscher, Selbstvertreter Siegfried Glössl und Geschäftsbereichsleiter Georg Matzak (Lebenshilfe) ging es um die Forderung „Gehalt statt Taschengeld“ für Menschen mit Behinderungen. Die Inklusionsband „Blind Foundation“ heizte kräftig ein, und von der ersten Minute an war die Tanzfläche brechend voll.  Unter dem Leitsatz „Notausgang – always a weng anders” haben die Blasmusik Rock`n Roller Vor- oder auch nicht Vorstellbares  auf die Bühne gebracht. Mit ihren geliebten Blechinstrumenten, mit Gesang und Tanz, mit Drum und Percussion begeisterten sie das Publikum. Mitgefeiert haben unter Anderem Gerhard Huber, Kurt Fenkart, Vahide Aydin, Primar Albert Lingg sowie der Bezauer Bgm. Gerhard Steurer mit Gattin Gabi. Alle zeigten sich begeistert, wie durch das Fest Inklusion – also die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft – auf einzigartige Weise erlebbar wurde. LOA