Royaler Besuch in Wimbledon

05.07.2019 • 20:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Leger in Jeans, weißem Blazer und Strohhut: Herzogin Meghan mit ihren Freundinnen beim Tennisturnier in Wimbledon. AP
Leger in Jeans, weißem Blazer und Strohhut: Herzogin Meghan mit ihren Freundinnen beim Tennisturnier in Wimbledon. AP

Herzogin Meghan feuerte ihre Freundin Serena Williams an.

lONDON Zwei Tage vor der Taufe von Baby Archie hat Herzogin Meghan beim Tennisturnier in Wimbledon ihre Freundin Serena Williams (37) im Spiel gegen die Slowenin Kaja Juvan von der Zuschauerbühne aus angefeuert. Die beiden sind schon seit Jahren befreundet, auch bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan war Williams mit ihrem Ehemann Alexis Ohanian zu Gast. Begleitet wurde die 37-Jährige am Donnerstag von zwei Freundinnen aus gemeinsamen Studienzeiten – Lindsey Roth und Genevieve Hillis. 

Heute, Samstag, wird der Sohn von Prinz Harry und Meghan getauft. Vorab teilte der Buckingham-Palast mit, dass die Identität der Paten nicht preisgegeben werde. Nun spekulieren britische Medien, dass es sich bei Roth und Hills um mögliche Taufpaten für Baby Archie handeln könnte.

Anders als zum Beispiel bei den Taufen der Kinder von Kate und Prinz William soll es keinen öffentlichen Auftritt geben. Auch sonst gibt es kaum offizielle Informationen. Wie der Palast mitteilte, wird der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, Archie taufen. Berichten zufolge wird die Queen bei der Taufe ihres achten Urenkelkinds nicht dabei sein – sie hat schon etwas anderes vor. Ein Zeichen oder gar ein Affront sei das keineswegs, erklärt die Königshausexpertin Leontine Gräfin von Schmettow. „Die Queen war auch im vergangenen Jahr bei der Taufe von Prinz Louis nicht dabei. Sie hat einfach sehr langfristig geplante Verpflichtungen. Sie stellt die Verpflichtung über Privates.“

Fans verärgert

Harry und Meghan sind dafür bekannt, mit einigen Traditionen zu brechen. Das kann auch den Ablauf des Gottesdienstes betreffen, aber eine Sache verärgert die Fans: „Anders als sonst gibt es keinen öffentlichen Termin vor oder nach der Taufe“, sagt von Schmettow. In der Bevölkerung komme das gar nicht gut an. „Gerade erst wurde das Frogmore Cottage für viel Geld renoviert, der Steuerzahler erwartet ein Geben und Nehmen. Voraussichtlich will der Palast offizielle Fotos nach der Taufe herausgeben, die Presse ist vor der Kirche aber nicht erwünscht.