Die große Musikdiva Jennifer Lopez wird 50

Menschen / 23.07.2019 • 22:44 Uhr / 5 Minuten Lesezeit

Zum Geburtstag schenkt sich Jennifer Lopez gleich eine ganze Welttournee unter dem Motto „It‘s My Party“.

New York Unter dem Motto „It’s My Party“ tourt die Musikdiva Jennifer Lopez (50) derzeit über die Bühnen der USA, fast jeden Abend steht eine andere Stadt auf dem Programm und für den August sind schon Auftritte in Russland, Ägypten, Israel und der Türkei angekündigt. Ihren heutigen 50. Geburtstag hat sie sich frei gehalten, schon am Tag danach aber will sie in Miami wieder auf der Bühne stehen.

Die Musikerin hat allen Grund, sich selbst zu feiern: Mit Millionen verkaufter Alben und Erfolgssongs wie „If You Had My Love“, „Love Don’t Cost a Thing“ oder „Jenny from the Block“ hat sie sich in die Liga der erfolgreichsten und bekanntesten Musiker der Gegenwart hochgesungen und getanzt und auch als Schauspielerin ist „La Lopez“ erfolgreich. Zudem scheint sie nach mehreren gescheiterten Ehen auch privat ihr Glück gefunden zu haben – mit ihren 2008 geborenen Zwillingen (Vater ist Sänger Marc Anthony) und ihrem Verlobtem, dem Ex-Baseballstar Alex Rodriguez.

Fest verwurzelt

Aber trotz allen Erfolgs, trotz Glitzer und Glamour – „J. Lo“ betont immer wieder, dass sie zu ihren bescheidenen Wurzeln stehe und eigentlich immer noch „Jenny from the Block“ sei, die kleine Jenny aus der New Yorker Bronx. Dort wuchs Lopez als Tochter puerto-ricanischer Einwanderer auf. „Ich denke gerne, dass ich im Großen und Ganzen die gleiche geblieben bin“, sagte Lopez einmal der Deutschen Presse-Agentur. 2014 kam sie erstmals für ein Konzert zurück in den nördlichen New Yorker Stadtteil und bezeichnete den Moment als „Erfüllung eines Traums“.

Das College hatte Lopez einst abgebrochen, um als Rechtsanwaltsgehilfin und Tänzerin zu arbeiten. Bald bekam sie erste Schauspielrollen und Engagements als Background-Tänzerin, unter anderem bei Janet Jackson. 1998 folgte dann der erste eigene Plattenvertrag – und schon die ersten beiden Alben „On the 6“ und „J. Lo“ machten Lopez zum Superstar.

Inzwischen hat die Musikerin, die sich stets durchtrainiert und in knappen Outfits präsentiert, schon mehr als ein halbes Dutzend erfolgreiche Platten herausgebracht, in zahlreichen Filmen und Serien mitgespielt und dafür dutzende Preise abgeräumt. Sie entwarf Mode und Parfüms, eröffnete Restaurants und es gibt sie als Barbie-Puppe. Lopez betonte immer auch ihre puerto-ricanischen Wurzeln, sang häufig auf Spanisch und wurde so zum Idol der Latino-Kultur. Fast noch mehr als mit ihrer Musik machte die Diva aber immer auch mit ihrem Privatleben Schlagzeilen: Ihre ersten drei Ehen scheiterten – mit dem Kellner Ojani Noa (1997-1998), dem Tänzer Chris Judd (2001-2002) und dem Sänger Marc Anthony (2004-2011). Auch zahlreiche weitere Beziehungen zerbrachen, darunter eine mit dem Schauspieler Ben Affleck.

Verlobung

Mit dem Ex-Baseballprofi Alex Rodriguez habe sie nun aber endlich den Richtigen gefunden, sagte Lopez jüngst der „Sports Illustrated“. „Was mir gefehlt hat, hatte er. Und was ihm gefehlt hat, hatte ich.“ Das habe sie schon 2005 geahnt, als beide sich in einem Baseballstadium kennenlernten. „Wir haben uns die Hände geschüttelt und da war eine merkwürdige Energie für einige Sekunden – drei bis fünf Sekunden, die man jemandem in die Augen schaut und hängenbleibt.“

Ex-Baseball-Star Alex Rodríguez hat den Kniefall vor seiner Verlobten Jennifer Lopez nach eigenen Worten heimlich trainiert. Um das perfekte Timing abzupassen, habe er drei Tage lang mit seiner Assistentin Ashleigh Honig geprobt, sagte er in der „Tonight Show“ mit Jimmy Fallon. „Ich bin nicht so cool“, sagte der 43-Jährige, der den Spitznamen „A-Rod“ trägt. Den Antrag habe er sechs Monate lang geplant. Ort des Geschehens, wie sollte es anders sein: ein Strand in den Bahamas zum Sonnenuntergang. Drei Tage lang habe er nach dem richtigen Zeitpunkt geforscht, dann stand der fest: 18.29 Uhr. Der Plan ging auf. „Sie sagte ja“, teilte Rodriguez Anfang März bei Instagram mit. Zur Verlobung gratulierten zahllose Promis, darunter der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle.

Das Wichtigste blieben ihr aber stets ihre 2008 geborenen Zwillinge Max und Emme. „Jede freie Minute ist für die Kinder und so gefällt es mir.“