Promis im Blitzlicht

Menschen / 03.10.2019 • 22:05 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Luke Mockridge wurde von den Zuschauern zum besten Komiker gewählt. 
Luke Mockridge wurde von den Zuschauern zum besten Komiker gewählt. 

Favoritin bei MTV-Europe-Awards

Los Angeles US-Sängerin Ariana Grande (26, „7 rings“) geht bei der Vergabe der MTV Europe Awards im November in Spanien als Favoritin in das Rennen um die Musiktrophäen. Sie hat sieben Gewinnchancen, darunter in den Sparten „Bester Künstler“ und „Bestes Lied“, wie der Musik-Sender MTV auf seiner Webseite bekanntgab. Fans stimmen online über die Preisträger ab. Jeweils sechs EMA-Nominierungen gingen an Künstler wie Shawn Mendes, Lil Nas X und Billie Eilish, auch J Balvin, Lizzo und Taylor Swift haben mehrere Preischancen. In der Sparte „Best German Act“ treten AnnenMayKantereit, Juju, Luciano, Rammstein und das Duo Marteria und Casper gegeneinander an.

 

Bester Komiker

Köln Luke Mockridge (30) hat am Mittwochabend bei der Verleihung des Deutschen Comedypreises in Köln die wohl wichtigste Kategorie „Beste Komikerin/bester Komiker“ gewonnen. In der durch Zuschauer-Voting entschiedenen Sparte setzte er sich unter anderem gegen Carolin Kebekus, Chris Tall und Mario Barth durch. In der Kategorie „Beste Innovation“ gewann Jan Böhmermann. Die Auszeichnung für das „Lebenswerk International“ ging an Monty-Python-Star John Cleese (79).

R. Kelly muss in Haft bleiben

New york Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte US-Sänger R. Kelly (52) muss vorerst weiter in Haft bleiben. Nach der Staatsanwaltschaft lehnte in New York auch Richterin Ann Donnelly bei einer Gerichtsanhörung eine Haftentlassung auf Kaution ab. Es bestehe ein Fluchtrisiko, zudem habe Kelly in der Vergangenheit schon zu oft versucht, Ermittlungen gegen ihn zu behindern, argumentierte die Richterin. Kelly war wie erwartet nicht zu der Anhörung erschienen. Eine nächste Anhörung setzte Richterin Donnelly für den 9. Dezember an, einen möglichen Prozessauftakt für den 18. Mai 2020.

 

Königliche Vertretung

Kopenhagen Dänemarks Kronprinzessin Mary (47) darf künftig als Vertretung von Königin Margrethe II. (79) einspringen.   Sie darf somit die Verpflichtungen ihrer Schwiegermutter als Staatsoberhaupt wahrnehmen, wenn Margrethe etwa wegen einer Auslandsreise oder längerer Krankheit verhindert ist. Bisher waren nur Thronfolger Frederik sowie Prinz Joachim und Prinzessin Benedikte dazu befugt.

 

Zeitverschwendung

Berlin Für den Sänger James Blunt sind soziale Medien in „keinster Weise“ wichtig. „Ich finde das ist eine schreckliche Verschwendung von Zeit und Energie“, sagte der 45-jährige Brite der Deutschen Presse-Agentur. „Menschen posten Sachen auf Instagram und das führt dann dazu, dass andere Menschen das Gefühl haben, ihr Leben wäre nicht so schön oder unbedeutend.“ Auf Twitter sagten Menschen einfach unfreundliche Sachen zueinander. „Ich finde, es ist ein wirklich seltsames Umfeld.“

 

Abergläubisch

Berlin Schauspielerin Nina Kunzendorf kennt abergläubische Gedanken. „Zum Beispiel, wenn ich zu einer Theatervorstellung fahre mit dem Fahrrad. Dann können solche Gedanken kommen wie: „Wenn die Ampel da vorne Grün ist, wenn ich hinkomme, dann wird es eine gute Vorstellung““, sagte die 47-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Sowas kenne ich.“ Solche Gedanken hätten wahrscheinlich viele Menschen. „Oder man hat bestimmte Rituale, von denen man annimmt, sie bringen einem Glück“, sagte Kunzendorf.

Kronprinzessin Mary darf künftig für Königin Margrethe II. einspringen. AFP
Kronprinzessin Mary darf künftig für Königin Margrethe II. einspringen. AFP