Maria Großbauer tritt als ­Opernball-Organisatorin ab

Menschen / 20.01.2020 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Opernball-Organisatorin Maria Großbauer wird nach dem Ball am 20. Februar die Leitung der Veranstaltung abgeben. „Es ist der richtige Zeitpunkt“, sagte sie. Großbauer hat den gesellschaftlichen Höhepunkt des Faschings insgesamt vier Mal organisiert. Über die Nachfolge entscheidet nun die neue Direktion unter Bogdan Roscic. Großbauer hatte bereits bei ihrem Antritt 2017 betont, vor allem der Staatsoperndirektion von Dominique Meyer für die ehrenamtliche Aufgabe zur Verfügung zu stehen. Nachdem Meyer die Oper mit Saisonende in Richtung Mailänder Scala verlässt, habe sie sich „entschieden und der neuen designierten Staatsoperndirektion mitgeteilt, dass der kommende Ball mein letzter als Organisatorin sein wird“. Meyer bedankte sich bei Großbauer, sie insgesamt bei vier Opernbällen an seiner Seite gehabt zu haben. „Sie war und ist ein großer Gewinn für die Wiener Staatsoper“, sagte er der APA. Vor allem habe sie sich wesentlich dafür eingesetzt, dass die Oper und deren Künstler in den Mittelpunkt rücken: „Der Opernball ist heute wirklich der Ball der Wiener Staatsoper.“ Ein nicht ganz unwichtiges Detail: Auch die Einnahmen konnten gesteigert werden – „und die Nachfrage nach Logen und Karten ist überwältigend“, so Meyer.

Nach ihrem Rückzug will sich Maria Großbauer auf ihre Tätigkeit als ÖVP-Nationalratsabgeordnete konzentrieren. Im Hohen Haus übt die Organisatorin die Funktion der Kultursprecherin aus.