Ein Megxit mit Folgen

Menschen / 22.01.2020 • 21:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gerüchten zufolge soll die Familie vorest in dieser Villa in Vancouver Island wohnen. afp
Gerüchten zufolge soll die Familie vorest in dieser Villa in Vancouver Island wohnen. afp

Neues Leben, neue Probleme. Harry und Meghan kämpfen nun in Kanada um Privatsphäre.

London, Ottawa Mit dem Rückzug von ihren royalen Verpflichtungen und dem Umzug nach Kanada hatten sich Meghan (38) und Harry (35) ein „friedvolleres Leben“ gewünscht. Dass sie jetzt erst recht um ihre Privatsphäre kämpfen müssen, ist den Ex-Royals in dieser Woche wohl bewusst geworden.

Die „Sun“ und andere britische Blätter veröffentlichten Fotos, die zeigen, wie Meghan in Leggins und mit Wanderstiefeln gut gelaunt mit Archie und ihren beiden Hunden auf Vancouver Island spazieren geht. Auch Harry – leger gekleidet in Jeans und mit Haube – lächelte bei seiner Ankunft in Kanada, wie in einem Video zu sehen ist. Die Royals warnten über ihre Anwälte die Medien davor, weiterhin ihre Privatsphäre zu verletzen. Bei einer Veröffentlichung würden rechtliche Schritte eingeleitet, verlautete am Dienstagabend. Die Fotos von Meghan beim Spaziergang wurden den Juristen zufolge von Fotografen aufgenommen, die sich in einem Gebüsch versteckt hatten – die Herzogin hätte den Aufnahmen aber nicht zugestimmt. Andere Paparazzi würden in der Nähe des Anwesens auf Vancouver Island zelten, um Bilder zu bekommen. Die junge Familie verbrachte bereits ihren sechswöchigen Weihnachtsurlaub auf der Insel, es ist aber noch unbekannt, wo in Kanada sie sich dauerhaft niederlassen will. Medienberichten zufolge sollen sie vorübergehend im luxuriösen Anwesen „Mille Fleur“ ein Zuhause gefunden haben. Meghan hat sieben Jahre in Toronto gearbeitet.

Die Sicherheitsfrage

Noch unklar ist, wer die Sicherheitskosten für das Paar übernehmen wird, wenn sie in Kanada leben. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau (48) hat Medienberichte dementiert, wonach er mit Großbritanniens Königin Elizabeth II. (93) persönlich über die Sicherheitskosten für Prinz Harry und seine Frau Meghan gesprochen haben soll. „Ich habe nicht direkt mit ihrer Majestät gesprochen“, betonte er bei einer Pressekonferenz. Gespräche über die Übernahme der Kosten in Millionenhöhe hielten weiter an, fügte er hinzu. Britische Medien hatten berichtet, dass Trudeau Elizabeth II. zugesagt habe, dass Kanada die Sicherheitskosten für Harry, Meghan und ihren gemeinsamen Sohn Archie übernehmen könne. Nach Schätzungen kanadischer Medien dürften sich diese Kosten auf eine jährliche Summe von einer Million Euro belaufen.

Die jährlichen Kosten für die Sicherheit von Harry und Meghan werden auf eine Million Euro geschätzt. rts
Die jährlichen Kosten für die Sicherheit von Harry und Meghan werden auf eine Million Euro geschätzt. rts